„Nachhaltige Energie bekommt ein neues Zuhause“, freute sich Manfred Schäuble beim Spatenstich für das neue Büro- und Lagergebäude der Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme im Rickenbacher Ortsteil Hottingen. Nach rund 25 Jahren in der Murgtalstraße 28 baut die Firma einen neuen Sitz, wenige 100 Meter weiter, in der Murgtalstraße 10.

Bereits im Sommer soll das Gebäude bezugsbereit sein. „Der Firmensitz in Hottingen ist sicher“, versprach Schäuble und auch die derzeit 30 Arbeitsplätze seien gesichert. Ändern werde sich für die Firma lediglich die Hausnummer. Für die Kunden bedeute dies, dass auch in Zukunft der Service vom regionalen Betrieb weiter ausgeführt werde. Auch der anstehende Generationenwechsel sei mit der zukunftsorientierten Investition gut vorbereitet, merkte Schäuble weiter an.

Matthias Lauber, designierter Nachfolger in der Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme, sieht das Bauvorhaben als Meilenstein und große Chance für die Zukunft der seit mehr als 30 Jahren erfolgreich auf dem Gebiet der regenerativen Energiesysteme tätigen Firma. Lauber begleitet den Bau und ist der Ansprechpartner für alle Fragen des Bauprojekts, zudem ist er mit der Planung der Gewerke im Neubau rund um das Kerngeschäft der Firma betraut. Neben der Nutzung als Bürotrakt soll das Firmengebäude auch einen Schulungsraum bekommen. Die gesamte Haustechnik im Keller wird „hinter Glas“ eingebaut werden und kann so von Kunden besichtigt werden.

CO2-Neutralität

Getreu dem Firmenmotto steht das Projekt unter dem Leitgedanken der CO2-Neutralität. Das klimaneutrale Gebäude wird im KFW-40-Standard erstellt. Manfred Schäuble berichtete, dass zudem das Ziel sei, den Bau mit Handwerkern vor Ort zu errichten. Die Energiegewinnung erfolge über Solar-Strom vom eigenen Dach und mittels Biomasse. Die Büroräume sollen eine kontinuierliche Wohnungsbelüftung erhalten.

E-Autos

Alle Parkplätze werde für die Betankung von E-Autos ausgerüstet sein. Der Fuhrpark der Firma Schäuble verfüge derzeit schon über drei E-Autos und soll mit vier neuen Firmenfahrzeugen weiter aufgerüstet werden.

Kurze Bauzeit

Architekt Martin Lauber erklärte, dass vor allem die schnelle Bauzeit viele Herausforderungen an die Planer stelle. Nach dem ersten Treffen im März vergangenen Jahres ging alles Schlag auf Schlag. Bereits im August erfolgten der Grundstückserwerb, die Gebäudeplanung und die Einreichung des Bauantrags. Die Baugenehmigung wurde im November erteilt. Anfang Januar wurde per Teilbaufreigabe mit den Erdarbeiten begonnen.

Bürgermeister freut sich

Für Rickenbachs Bürgermeister Dietmar Zäpernick ist es überaus wichtig, dass die renommierte Firma im Ort bleibt, wie er beim Spatenstich erklärte. „Besser kann es für mich als Bürgermeister und für Rickenbach nicht funktionieren“, sagte Zäpernick. Im vergangenen Sommer kam die Firma Schäuble mit der Idee für einen Neubau ins Rathaus. Das Bauprojekt, das auf dem Gelände, das als Mischgebiet ausgewiesen ist ,entstehen wird, fand im Gemeinderat einstimmig Zuspruch.