Dichtes Gedränge herrschte bei der Registrierung am Eingang und der erste Life-Auftritt von Torsten Wassmer und Bernhard Lauber verzögerte sich um eine Viertelstunde. Originell starteten die beiden Allroundmusiker mit einer der schönsten Melodien von Slavko Avsenik und seinen Oberkrainer, der Polka-Potpourri „Es ist so schön, ein Musikant zu sein“.

An diesem Sonntagnachmittag spielte Petrus mit und die schattigen Plätze auf der Wiese am Bach in Altenschwand waren gefragt. Bei „Tief im Hotzenwald“ sang das Publikum begeistert mit, wobei die letzte Strophe „Tief in Afrika wächst, der Paprika drei Meter hoch“ nicht ganz jugendfrei war.

Obendrauf: Durch den großen Andrang startete das Duo Torsten Wasmer und Bernhard Lauber verspätet, dafür gab es zwei Zugaben und eine dreiviertel Stunde Verlängerung.
Obendrauf: Durch den großen Andrang startete das Duo Torsten Wasmer und Bernhard Lauber verspätet, dafür gab es zwei Zugaben und eine dreiviertel Stunde Verlängerung. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Bernhard Lauber führte erfahren und routiniert durch das Programm. Mit dem großen Hit „Himbeereis zum Frühstück“ der deutschen Version des Bellamy-Brothers-Hits Crossfire aus dem Jahre 1977 spielten sich die beiden Musiker endgültig in die Herzen der Zuhörer.

Die schattigen Plätze waren gefragt: Beim ersten Freiluftkonzert von Torsten Wassmer und Bernhard Lauber mit einem Repertoire von Volksmusik über Schlager bis hin zu Tanzmusik.
Die schattigen Plätze waren gefragt: Beim ersten Freiluftkonzert von Torsten Wassmer und Bernhard Lauber mit einem Repertoire von Volksmusik über Schlager bis hin zu Tanzmusik. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Es herrschte eine völlige ungezwungenen Atmosphäre auf der Wiese oberhalb des Anwesens der Familie Lauber. Die Kinder hatten freien Lauf, zu Fuß oder mit dem Rad vergrößerte sich die Zahl der Zuhörer fortwährend. Passend zur Stimmung folgte der Schlager „Das Paradies ist längst schon da“ von den jungen Klostertaler und es folgte „I sing a liad für di“ von Andreas Gabalier.

Dichtes Gedränge bei der Registrierung: Das erste Konzert nach der Corona-Pause lockte über 80 Zuschauer von ganzen Wald nach Altenschwand.
Dichtes Gedränge bei der Registrierung: Das erste Konzert nach der Corona-Pause lockte über 80 Zuschauer von ganzen Wald nach Altenschwand. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Die Zeit verging wie im Fluge und Spaß hatte es allen allemal gemacht. Mit den Zugaben „Einmal im Dorf“ und „Hey, Nachbarin, hey, Nachbarin, komm, häng di bei mir ein“ sagten Torsten und Bernhard nach zweieinhalb Stunden dem laut applaudierenden Publikum adieu.