Um einen guten Zustand der Burgruine Wieladingen kümmern sich nach dem Rückzug früherer langjähriger Betreuer dieser Anlage auch weiterhin aktive Mitglieder des Burgen-Förderkreises. Vor der Ausflugs-Hauptsaison stand beispielsweise die Sicherung vor allem der Zugangswege im oft steilen Gelände sowie des Aufstiegs bis auf die mehr als 30 Meter hohe Turmkrone im Vordergrund der Betreuungsarbeiten.

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Die auch den öffentlichen Grillplatz am Lehnbach einschließenden Arbeiten endeten dieses Jahr mit einer Bereicherung des beliebten Ausflugszieles: Im oberen Burgeninnenhof wurde eine erste Aussichtsbank installiert, die das Förderkreismitglied Ursula Nauwerck aus Bad Säckingen für das Baudenkmal stiftete.

Für den nicht einfachen Transport der neuen, schweren Sitzgelegenheit aus massivem Holz mit einer Länge von 1,80 Metern und einer bequemen Sitzflächentiefe waren vier kräftige Helfer nötig. Zuvor war auch für die Bankverankerung in sicheren Fundamenten ein ehrenamtlicher Einsatz mit Beteiligung der Stifterin erforderlich. Seit vergangenen Freitag kann diese vom Bergalinger Schreinermeister und Förderkreismitglied Johann Lauber angefertigte Bank benutzt werden.

Sie wurde aufgestellt neben Schautafeln zur Burgengeschichte in einer Nische des hohen, an den Bergfried grenzenden Mauerwerks. Von hier haben die ausruhenden Besucher einen schönen Ausblick auf die Murgtalschluchthänge und auch auf die Rheintalebene. „Bislang konnten die Wanderer nur auf Mauerkanten mit wenig Ausblickmöglichkeiten sitzen“, nannte die Stifterin, die seit Beginn der Burgrettungseinsätze Anfang der 1980er-Jahre zum Helferteam zählte, das Motiv für ihre Schenkung der Bank.

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Die kunstvoll gezimmerte Bank, die in der Mitte der Rückenlehne das Wappen der einstigen Wieladinger Burgenerrichter mit den drei auf den Kopf gestellten Fideln zeigt, wurde somit zum I-Tüpfelchen auf den langjährigen Einsatz für ein attraktives und auch historisch gut dokumentiertes Ausflugsziel. Der Hersteller Lauber beteiligte sich übrigens auch an der Aufstellung der wetterfest präparierten Bank aus besonders haltbarem Rubinienholz.

In naher Zukunft soll das Gelände im unteren Innenhofbereich eine zusätzliche Aufwertung bekommen. Der frühere Förderkreisvorsitzende Gottfried Nauwerck plant, dort auch eine von ihm gestiftete Aussichtsbank aufstellen zu lassen.

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