Die weithin bekannte frühere Wirtin des Gasthauses „Fliegerklause“ in Hütten, Maria Romano, kann am heutigen Donnerstag den 95. Geburtstag feiern. Auch in ihrem hohen Alter kann sie ohne Arbeit nicht sein. Da sie sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann, beschäftigt sie sich viel mit Häkeln und Stricken. So war es Maria Romano eine besondere Freude, ihrem Arzt auf Weihnachten ein Paar Socken zu stricken und diese ihm dann zu schenken.

Freude an der Gastronomie

Gerne erinnert sich Maria Romano an die Zeit, wo sie in der „Fliegerklause“ die Gäste bedienen konnte. „Das war das Schönste, was ich im Leben gemacht habe“, sagte sie. Schon in ihrer Jugendzeit hatte sie viel Spaß am Flugsport. So gehörte zu ihren besonderen Freuden, wenn sie mit einem Flugzeug mitfliegen durfte. „Die Flieger waren wie Freunde von uns“, sagte sie. So war es auch verständlich, dass sie erst 2004, als sie schon fast 80 Jahre alt war, die Wirtschaft in jüngere Hände übergeben wurde. Die Freude an der Gastronomie hatte sie schon von 1971 an, wo sie das Gasthaus „Schiff“ in Schwörstadt übernahm.

In Wehr wuchs Maria Romano auf. Sie hatte sechs Geschwister. Sie besuchte die Volksschule und machte anschließend das Pflichtjahr in Heidelberg als Schaffnerin. Anschließend ging sie wieder nach Wehr und arbeitete in der MBB, ehe sie dann in der Gastronomie ihr Geld verdiente.

Große Familie und schöne Aussicht

Sieben Kinder brachte Maria Romano auf die Welt. In zweiter Ehe ist sie mit Carlo Romano verheiratet. Sie freut sich, dass sie von ihrem Mann gut umsorgt wird, aber auch immer die Kinder zur Hilfe bereit sind. In Egg gefällt es der Jubilarin recht gut. Sie genießt die gute Aussicht auf die Schweizer Berge und freut sich immer wieder, wenn sie von den elf Enkelkindern oder den drei Urenkeln besucht wird. Zu den Besonderheiten der Jubilarin gehört, dass sie noch nie geraucht hat und auch kein Alkohol trinkt.

Sicherlich werden die Gratulanten am heutigen Tage recht zahlreich sein. Sie werden sich den guten Wünschen der Kinder, den elf Enkelkindern und den drei Urenkeln anschließen.