Seinen 80. Geburtstag kann am heutigen Montag, 20. Juli, Anton Metzger feiern. Der Jubilar ist ein Hüttener Urgestein und in der Feuerwehr wie auch bei der Blasmusik immer noch eine feste Größe.

Zu den schönsten Erinnerungen von Anton Metzger gehört eine persönliche Widmung von Ernst Hutter, dem Dirigenten der bekannten Egerländer Blasmusiker, der ihm in dem Schreiben weiterhin viel Freude und Liebe zur Blasmusik wünscht.

Anton Metzger ging in Hütten zur Schule, besuchte anschließend die Landwirtschaftsschule in Laufenburg und arbeitete dann in der Kistenfabrik in Rüttehof. Viel gab es auch in der Landwirtschaft der Eltern zu tun. 1957 ging er zur Baufirma Schuck in Hütten. Er wurde Fahrer von Baumaschinen und fungierte dann als Fahrer von schweren Lastwagen, mit denen er bis 1995 unterwegs war. „Die Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht“, sagte der Jubilar, der zum Abschluss seines Berufslebens bei der Firma Batigroup in Bad Säckingen arbeitete und 2002 in Ruhestand ging.

Bereits 1954 erlernte Anton Metzger beim Musikverein Hütten das Spielen einer Zugposaune. Er spielte später ein Tenorhorn und dann bis zum heutigen Tage auf dem Bariton. Auch in seinem hohen Alter ist der Jubilar stets bereit, mit seinem Blasinstrument dem Verein zur Verfügung zu stehen. Die Marschmusik und Polkas sind seine am Liebsten gespielten Stücke. Schon längst wurde er für seine Verdienste um den Musikverein Hütten zum Ehrenmitglied ernannt.

Schon seit seiner Jugend gehört Anton Metzger der Hüttener Feuerwehr an. Schon dreimal war er beim Ablegen des Feuerwehr-Ehrenzeichens in Silber mit von der Partie und einmal machte er mit seinen Kameraden auch das Leistungsabzeichen in Gold. Als Hauptlöschmeister ging er in Ruhestand und gehört seit dieser Zeit der Rickenbacher Altersmannschaft an.

Für Anton Metzger gibt es nie Langeweile. Viel ist er mit seiner Lebensgefährtin Rita Schneider zusammen auf einem Spaziergang anzutreffen. Öfters ist man auch mit dem Auto unterwegs. Klar gibt der Jubilar zu verstehen, dass er noch nie in seinem Leben in anderen Regionen im Urlaub war. „Ich wohne schließlich da, wo andere Urlaub machen“, sagt der nunmehr 80-Jährige.