Die Grundschule Rickenbach bleibt weiterhin Naturparkschule, nun erfolgte die Wiederzertifizierung. In kleinem Rahmen übergab Reinhard Müller vom Naturpark Südschwarzwald die entsprechende Urkunde an Schulleiter Bernd Mugrauer und Bürgermeister Dietmar Zäpernick. In diesem Rahmen wurde auch Projektassistentin Anka Mickel veabschiedet.

Seit 2012 läuft das Projekt Naturparschule auf dem Hotzenwand bereits. Zunächst in der Schule in Herrischried angegangen, wurde das Konzept nach dem Zusammenschluss der Herrischrieder und der Rickenbacher Schule von der Grundschule Rickenbach übernommen.

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Bereits 2014 erfolgte erstmals die Zertifizierung. Initiator und Projektleiter war von Anfang an Michael Peter, unterstützt von Projektassistentin Anka Mickel. Sie schied nun wegen einer beruflichen Veränderung aus, ihrer Aufgaben übernimmt Amanda Mager, die auch an der Grundschule unterrichtet.

Feier im Corona-Modus

Die nun anstehende Feier anlässlich der Wiederzertifizierung habe coronabedingt ohne die, die im Mittelpunkt stünden, nämlich die Schüler, stattfinden müssen bedauerte Schulleiter Bernd Mugrauer. Mit dem Projekt Naturparkschule gelte es, die Schülern die Besonderheiten „unseres Natur- und Kulturraumes“ zu vermitteln und näherzubringen, fuhr er fort. Die acht Module während der Grundschulzeit strukturierten das Schuljahr und verbänden die Schule mit der Region.

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Der Dank des Schulleiters galt den Gemeiden Herrischried und Rickenbach für ihre Unterstützung, „ohne die Offenheit der Gemeinden wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen“. Und Projektleiter Peter und seine Mitstreiter lobte Mugrauer als verlässliche Partner, ohne die es nicht ginge. Reinhard Müller vom Naturpark Südschwarzwald stellte seiner Ansprache den Leitpruch des Naturparks voran: „Ein Region gestaltet ihre Zukunft“, der Mensch stehe im Mittelpunkt, sagte er. Gestalten fange damit an, Dinge bekanntzumachen. Nur etwas, was man kenne, könne man auch gestalten. Daher sei es eine wichtige Arbeit, bereits Kinder, die die Zukunft seien, schon früh über die Region, in der sie lebten, und ihre Besonderheiten zu informieren. Das Zuführen der Kinder zu Natur und Kultur sei ein Pfund, mit dem man wuchern könne, sagte Bürgermeister Zäpernick. Dies sei das Beste, was man Kindern bieten könne, fuhr er fort. Und: „Danke, dass Sie unseren Kinders dies ermöglichen“.