Der Förderverein „Gemeinsam für Altenschwand“ arbeitete auch während der Zeiten der Kontaktbeschränkung. Wichtige Projekte wie die Arbeitsgruppe Breitbandausbau und das Sanierungsprojekt „Alte Schule“ konnten vorangetrieben werden. Das Gebäude soll saniert und erweitert werden, um den Bedürfnissen der Bürger und Vereine des Ortes gerecht zu werden, der Südkurier berichtete im Februar.

Intensive Planung für Bauprojekt

Christian Kammerer, Vorsitzender des Vereins, teilte mit, dass der Vereinsvorstand und die an der Planung beteiligten Personen während der letzten Monate alle zwei Wochen Onlinesitzungen abgehalten hätten. So ein Bauprojekt brauche viel Planung und Vorbereitung und müsse auch in Coronazeiten fortgesetzt werden, fügt er hinzu. So sei es den Verantwortlichen gelungen, ein gutes Heizungskonzept zu erarbeiten und der Gemeinde, als Eigentümerin des Gebäudes, vorzulegen.

Unter diesem Logo arbeitet der Förderverein für die Ortschaften Altenschwand und Glashütten, neuerdings jedoch auch für die Gesamtgemeinde Rickenbach zum Thema Breitbandausbau.
Unter diesem Logo arbeitet der Förderverein für die Ortschaften Altenschwand und Glashütten, neuerdings jedoch auch für die Gesamtgemeinde Rickenbach zum Thema Breitbandausbau. | Bild: Peter Koch

Fernwärme als Heizung

Präferieren würde der Verein die Nutzung von Fernwärme. Liefern könnte diese die Hackschnitzelheizung der Familie Vogt, die unmittelbar neben der Alten Schule ihren landwirtschaftlichen Betrieb hat. Trotz des Begriffes Fernwärme sind die Wege daher kurz und es wäre nur rund 50 Meter Wärmeleitung zu legen, so Kammerer. Durch diese Lösung könnte eine bestehende Anlage vor Ort ausgelastet werden und effektiver arbeiten.

Ein weiterer Vorteil für den Verein bestünde laut Kammerer darin, dass die Fernwärmelösung sehr wartungsarm, nachhaltig und platzsparend sei. So spare man auch an den Baukosten, da keine extra Flächen für die Heizung benötigt würden. Die ersten Bauarbeiten am Gebäude sollen im Herbst dieses Jahres starten. Ein genauer Baubeginn ist bisher, auch aufgrund der unerwarteten Verzögerungen durch die Corona-Krise, nicht benennbar.

Homepage des Vereins bald online

Kammerer konnte weiterhin vermelden, dass die Homepage des Vereins in zwei Wochen online gehe. Auf dieser Homepage wolle der Verein seine Ideen präsentieren, die Aktiven vorstellen und historische Bilder zeigen. Außerdem könnten sich Bürger sowohl über das Bauprojekt als auch über die Fakten zum Breitbandausbau in der gesamten Gemeinde Rickenbach informieren.

Da abzusehen sei, dass einige Straßenzüge nicht bis zum letzten Meter mit Glasfaser ausgestattet werden würden, habe sich innerhalb des Vereins die Arbeitsgruppe Breitbandausbau gegründet. Diese habe sich umfassend mit dem Thema beschäftigt und wolle Hilfestellung leisten. Sie habe viele Information über die Gegebenheiten und Alternativen zusammengetragen und werde diese den Bürgern auf seiner Homepage zur Verfügung stellen.

Mitglieder und Spender erwünscht

Der Verein benötigt noch zahlende Mitglieder und Spender, die die aktuellen und zukünftigen Projekte des Vereins unterstützen wollen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags ist wählbar und so kann jeder entsprechend seiner Möglichkeiten mitmachen.

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