Nach dem Spatenstich im Januar dieses Jahres, das Richtfest wurde an Ostern gefeiert, dem Umzug der Firma im Juli und der danach erfolgten kompletten Fertigstellung, weihte am Freitagabend die Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme GmbH zusammen mit vielen geladenen Gästen ihr neues Büro- und Lagergebäude in Hottingen ein.

Martin Lauber, Architekt des Projekts, gab an der Einweihungsfeier einen Rückblick auf den Bauablauf. „Es war ein sportlicher Terminplan, aber alles hat trotz einiger Widrigkeiten wie Lieferengpässen, Preissteigerungen und nicht zuletzt wegen Corona bedingten Einschränkungen, reibungslos geklappt“, freute sich Lauber. Statt einem traditionellen Schlüssel überreichte Lauber symbolisch einen so genannten Schlüsselchip in übergroßer Form.

Trotz der Bautätigkeiten und dem Umzug hielt die Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme den Betrieb für die Kunden durchgängig aufrecht, betonte der Hausherr und Energiepionier Manfred Schäuble. Die große positive Unterstützung der Mitarbeiter habe dies erst möglich gemacht, lobte er.

„Nachhaltige Energie hat jetzt ein neues Zuhause“, sagte Matthias Lauber, Meister in den Bereichen Installateur und Heizungsbau von der Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme, mit sichtbarer Freude und Stolz. Er erklärte den Gästen die Technik des Gebäudes, mit deren Hilfe auf der Basis von regenerativen Energiesystemen rund 70 Prozent der eigen genutzten Energie erzeugt wird.

Manfred Eckert, Rickenbacher Bürgermeisterstellvertreter, lobte bei seinem Rückblick die seit etwa 25 Jahren konsequent verfolgte innovative Firmenpolitik. Er sagte zudem: „Die Firma Schäuble Regenerative Energiesysteme mit den 30 Mitarbeitern ist ein Arbeitgeber in der Region und für die Region.“ Weiter betonte er, dass die Gemeinde Rickenbach froh darüber sei, dass die Firma in der Gemeinde geblieben sei.

Dirk Steiger, Geschäftsführer vom Verein Technologie für Generationen (TFG), rühmte Schäuble als einen Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien. „Er hat alles richtig gemacht“, sagte er. Schon vor rund 25 Jahren habe er den richtigen Riecher gehabt und die Strategie, weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien konsequent umgesetzt. Dass sein Weg richtig sei, zeige sich gerade jetzt in der Energiekrise, betonte Steiger.

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