Die Mitgliederzahl beim Eislaufverein Hotzenwald Herrischried steigt auf einen Höchststand. Trotz vorzeitigen Saisonabbruch haben die Jungen und Mädchen stolze Ergebnisse erzielt. Aber mit dem Weggang vom Gründungsmitglied Helga Förster verliert der Eislaufverein Herrischried einen wertvollen Menschen, der Mittelpunkt im Verein war.

Stolzes Jubiläum: Geehrt wurde Tanja Schneider für 25-jährige Vereinszugehörigkeit.
Stolzes Jubiläum: Geehrt wurde Tanja Schneider für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Die Vorsitzende des Eislaufvereins Herrischried Hildegard Zumkeller zog bei Hauptversammlung im Hotel „Engel“ in Rickenbach eine sehr positive Bilanz. Entgegen aller Unkenrufen konnte eine Steigerung der Mitgliederzahl um 30 Prozent auf 133 erreicht werden, den absoluten Höchststand seit der Gründung vor 26 Jahren. Finanziell ist der Verein gut aufgestellt und die Mitgliedsbeiträge müssen nicht erhöht werden, auch den vernünftigen Konditionen der Gemeinde für das Überlassen der Eishalle geschuldet. Die Vorsitzende bat die anwesende Gemeindevertreterin, Ingrid Grieshaber einen ganz besonderen Dank dafür dem scheidenden Bürgermeister Christof Berger und dem Gemeinderat zu überbringen. Zu hoffen bleibt nun, dass die Gemeinde trotz der finanziellen Widrigkeiten die Eishalle rechtzeitig zur kommenden Wintersaison öffnet.

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Von der Sportwartin Tanja Schneider und den Trainingsteams mit Anastasia Michlmayr gab es ebenfalls gute Nachrichten. Die Kinder und Jugendliche haben an sämtlichen Wettbewerben in Baden-Württemberg erfolgreich teilgenommen. Man stand immer auf dem Podest und auch in Österreich und der Schweiz belegte man bei gut besuchten Wettkämpfen schöne Plätze. Das Trockentraining im Spiegelsaal war speziell am Donnerstag gut besucht, kann aber das Training in der Eishalle nur bedingt ersetzen.

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Die Kassiererin Helga Förster konnte von gestiegenen Einnahmen berichten. Dies ist der höheren Mitgliederzahl geschuldet und weil sich der Trainingsbeitrag reduzierte durch den vorzeitigen Abbruch der Saison durch die Pandemie. Insgesamt wurden 99 Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Gefreut hat sie sich über die Empfehlung an die Sparkasse Hochrhein des Gemeinderates für einen stattlichen Zuschuss von 1100 Euro.

Der Vorstand wurde durch Ingrid Grieshaber einstimmig entlastet. Bei den Teilneuwahlen des Vorstands wurde Hildegard Zumkeller als Vorsitzende und Tanja Schneider als Sportwartin (bisher kommissarisch) einstimmig wiedergewählt. Zur neuen Schriftführerin wurde ebenfalls ohne Gegenstimme Stephanie Bild neu im Vorstand herzlich willkommen geheißen.Schwieriger gestaltete sich die Besetzung des Postens der scheidenden Kassiererin. Eine Mutter ist bereit, das Amt zu übernehmen, wenn die Mitgliederverwaltung abgetrennt wird. Der Vorstand war zuversichtlich, die vielen Aufgaben die Helga Förster innehatte, auf mehrere Schultern verteilen zu können. Nun kam ein etwas schmerzlicher Moment – die Verabschiedung von Helga Förster. Von Anfang an als Gründungsmitglied dabei engagierte sie sich mit Leidenschaft für den Verein, entwarf das Vereinsheft „Eiskristall“ und gestaltete die Homepage. Zuletzt bekleidete sie erfolgreich den Posten als Kassiererin. Sie folgt nun ihrem Herzen und geht zurück in ihre alte Heimat an die Ostsee.

Erfreulicher war der Abschluss für die Vorsitzenden und die Kassiererin mit der Bekanntgabe der Trainingsbesten und die Ehrung von Tanja Schneider und Johannes Gehring in Abwesenheit für 25-jährige Vereinszugehörigkeit.