Die Trachtenvereinigung Alt-Hotzenwald hat bei der gut besuchten Hauptversammlung auf zwei unterschiedlich verlaufene Jahre zurückgeblickt. Im vergangenen Jahr musste die Hauptversammlung coronabedingt immer wieder verschoben werden. Im Mittelpunkt standen Wahlen und Ehrungen. Der seit sieben Jahren waltende Vorsitzende Klaus Keller wurde bestätigt, ebenso Kassiererin Sabrina Neugebauer. Neu gewählt wurden Bettina Urich als stellvertretende Vorsitzende, Otto Spitz als Schriftführer und Jasmin Beine als Beisitzerin.

Für die verhinderte Schriftführerin Jasmin Frommherz blickte der stellvertretende Vorsitzende Otto Spitz aus deren Bericht auf 2019 und 2020 zurück. Während im vergangenen Jahr alle größeren Veranstaltungen und Proben abgesagt werden mussten, war 2019 noch ein lebhaftes und buntes Vereinsjahr, hatte die Schriftführerin vermerkt. Mit meist starker Beteiligung, auch der Sing-, Kinder- und Jugendgruppe, hätte die Trachtenvereinigung mit der traditionellen Hotzentracht überall viel Bewunderung und Anerkennung bekommen. Zum Beispiel beim Kreis-Trachtenfest (Lörrach) in Häg/Ehrsberg und beim Kreis-Trachtenfest (Waldshut) in Grafenhausen.

Geehrt wurden die aktiven Mitglieder (von links): Rolf Rieger (40 Jahre), Elke Bächle (20 Jahre), Pauline Vogt (zehn Jahre) und Otto Spitz (30 Jahre).
Geehrt wurden die aktiven Mitglieder (von links): Rolf Rieger (40 Jahre), Elke Bächle (20 Jahre), Pauline Vogt (zehn Jahre) und Otto Spitz (30 Jahre). | Bild: Ernst Brugger

Auch bei Kassiererin Sabrina Neugebauer schlugen die beiden vergangenen Jahre unterschiedlich zu Buche. So fehlten 2020 bedingt durch ausgefallene Auftritte wichtige Einnahmequellen. Durch Spenden und die Christbaumverkäufe zog sie trotzdem eine zufriedenstellende Bilanz. Dafür bekam die Kassiererin ein dickes Lob von Matthias Vogt – der Kassenprüfer versicherte „alles präzise und tadellos verbucht und die Kasse stimmt“.

Appell

Für den langjährigen Vorsitzenden und Ehrenmitglied der Trachtenvereinigung Alt-Hotzenwald, Gerhard Neugebauer, war es eine sichtliche Freude, als Vorsitzender des Bundes Heimat- und Volksleben-Verband Baden zu berichten. Neugebauer appellierte an die Trachtler, weiterhin aktiv mitzuwirken, um das heimische Brauchtum zu erhalten und zu stärken.

Lob vom Bürgermeister

Bürgermeister Dietmar Zäpernick bedauerte, dass die Trachtenvereinigung, ebenso wie andere Vereine, unter der Pandemie zu leiden hat. „Ich hoffe, dass auch das heimische Vereinsleben bald wieder aufleben kann, dies ist wichtig für die Gemeinde, auch nach Außen hin“, betonte der Bürgermeister. Für die Versicherung, dass die Trachtenvereinigung mit den Aktiven eine tolle Arbeit leiste, bekam Zäpernick die volle Zustimmung zur Entlastung des Gesamtvorstands. Er versicherte noch: „Ihr habt Unterstützung von der Gemeinde wo es nur geht.“