Rickenbach – Gleichermaßen nah am Hochrhein-Tal und an den Gemeinden des oberen Hotzenwaldes: Rickenbach ist ein attraktiver Gewerbestandort mit kurzen Wegen, ausgezeichneter Infrastruktur und bester Wohnqualität

Das Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ wurde Mitte der 80er-Jahre entwickelt und erschlossen. Der erste Betrieb, der sich dort ansiedelte, war das Autohaus Stoll. Es folgten die Firmen Eckert Elelectronic und Steinmetz Peduzzi GmbH. Mit der 1986 im Bebauungsplan ausgewiesenen Gewerbefläche war der damals aktuell Bedarf abgedeckt. Bis heute wurde das Gewerbegebiet bereits drei mal erweitert, zuletzt vor zwei Jahren. Das Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ ist gute fünf Hektar groß.

Die meisten Betriebe, die sich „Im Schaffeld“ angesiedelt haben, sind solche, die schon vorher in Rickenbach ansässig waren und die Möglichkeit, sich zu vergrößern genutzt haben. Es gab auch einige Neugründungen und Zuzügler aus den umliegenden Gemeinden, weiß Hauptamtsleiter Markus Wagner.

Der Branchenmix, der das Gewerbegebiet auszeichnet, hat sich immer aus dem Bedarf heraus ergeben. Es sind vor allem Handwerksbetriebe, aber auch Dienstleister hier ansässig. Insgesamt sind es etwa 20 Unternehmen, die sich „Im Schaffeld“ niedergelassen haben. Zum Beispiel auch die Firmen Kohlbrenner und Fliesen Schneider, Holzbau Matt und demnächst auch Fliesentechnik Vogt. Derzeit ist dort kein Platz mehr frei. Das gleiche gilt für die Gewerbegebiete Zelgle und den Gewerbepark Hottingen. „Bis jetzt sind alle Interessen bedient“, sagt Wagner. Sollte sich wieder Bedarf geben, müsste die Gemeinde über die Erweiterung des Gewerbegebiets „Im Schaffeld“ nachdenken.

„Gewerbe stärkt die Gemeinde“

<strong>Kohlbrenner und Fliesen Schneider:</strong> Zwei qualifizierte Handwerksbetriebe in der Gemeinde Rickenbach haben zusammen in Modernität, Qualität und Service investiert. Die Firmen Kohlbrenner und Fliesen-Schneider geben im Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ in ihrem neuen Ausstellungsraum Einblicke in Ihr Leistungsspektrum, zeigen dort den Weg zum Traumbad. Roland Kohlbrenner (links) und Sascha Schneider arbeiten Hand in Hand und mit System. Die Kunden kommen in Vorteil kurzer Wege und schneller Abklärungen. Die Mitarbeiter beider Firmen werden gemeinsam geschult und bleiben so immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen.   <em>Bild: Peter Schütz</em>
Kohlbrenner und Fliesen Schneider: Zwei qualifizierte Handwerksbetriebe in der Gemeinde Rickenbach haben zusammen in Modernität, Qualität und Service investiert. Die Firmen Kohlbrenner und Fliesen-Schneider geben im Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ in ihrem neuen Ausstellungsraum Einblicke in Ihr Leistungsspektrum, zeigen dort den Weg zum Traumbad. Roland Kohlbrenner (links) und Sascha Schneider arbeiten Hand in Hand und mit System. Die Kunden kommen in Vorteil kurzer Wege und schneller Abklärungen. Die Mitarbeiter beider Firmen werden gemeinsam geschult und bleiben so immer auf dem neuesten Stand der Entwicklungen. Bild: Peter Schütz

Im Gespräch mit Markus Wagner, Hauptamtsleiter der Gemeinde Rickenbach.

Herr Wagner, welche Bedeutung haben die Rickenbach ansässigen Unternehmen, und damit die Gewerbegebiete, für die Gemeinde?

Das Gewerbe stärkt die Gemeinde in zweifacher Hinsicht. Die Unternehmen bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze und sie bezahlen Gewerbesteuer, über die die Gemeinde wichtige Aufgaben finanziert. Wenn die Gewerbesteuereinnahmen stimmen, dann geht es auch der Gemeinde gut.

Gibt es im Schaffeld noch Platz für neue Unternehmen oder für Erweiterungen?

Nein, derzeit haben wir keine freien Gewerbegrundstücke mehr zur Verfügung. Sollte wieder Bedarf bestehen, müssten wir das Gewerbegebiet Im Schaffeld erweitern. Die dazu notwendigen Planungsschritte und die Erschließung brauchen allerdings ihre Zeit.

Was macht Rickenbach für Gewerbe, Handel und Dienstleister attraktiv?

Rickenbach liegt verkehrstechnisch sehr günstig. Die Weg ins Tal und in die Schweiz ist nicht weit. Und die anderen Gemeinden auf dem Hotzenwald sind über die Verkehrsachse nach Todtmoos ebenso schnell zu erreichen.

Zudem sind die Gewerbegrundstücke in Rickenbach günstiger als im Tal. Nicht zu vergessen ist die gute Infrastruktur des Ortes. Wir haben hier beinahe alles, was man braucht. Das macht den Luftkurort Rickenbach auch als Wohnort attraktiv.

Fragen: Frank Linke

Zur Person

Markus Wagner (55) schloss 1993 das Studiums an der Verwaltungshochschule Kehl als Diplom-Verwaltungswirt ab.

Danach war Wagner über 20 Jahre Grundbuchratschreiber der Gemeinde Rickenbach – bis zur Abgabe des Grundbuchs im Jahr 2014. Seit zwölf Jahren, seit 2009, ist Wagner Hauptamtsleiter (fünf Jahre Grundbuchratschreiber und Hauptamtsleiter).

Kontakt: E-Mail hauptamt@rickenbach.de. Tel. 07765/9200-13

Weitere Informationen im Internet:
http://www.rickenbach.de