Nach rund acht Wochen wird der Corona-Einkaufsdienst für den Hotzenwald und Todtmoos vorläufig eingestellt. Dies teilt das Rote Kreuz Rickenbach mit. „Das DRK in Rickenbach hat auch in Zeiten der Krise ein Zeichen gesetzt und gezeigt, dass es jederzeit für Menschen in Not da ist. Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen und an alle Freiwillige, die das Projekt zu einem Erfolg gemacht haben“, sagt Dietmar Zäpernick, Bürgermeister von Rickenbach und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. In den vergangenen zwei Monaten übernahmen freiwillige Helfer 93 Einkäufe und leisteten 291 Helferstunden, das Team aus Rickenbach leistete 109 Helferstunden und tätigte 53 Einkäufe.

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Die Corona-Krise hat auch die ehrenamtlichen Einheiten des DRK getroffen. Dienstabende, praktische Übungen und Kameradschaftsabende mussten abgesagt werden, unter einigen Beschränkungen durfte zumindest die Blutspende-Aktion stattfinden, Fortbildungen wurden online abgehalten. Das DRK in Rickenbach wollte aber auch während der Krise für die Bevölkerung da sein und ein Zeichen setzen. Deshalb rief es vor acht Wochen gemeinsam mit dem DRK Görwihl einen Versorgungsdienst ins Leben, um für ältere Menschen, Risikopatienten und Menschen in Quarantäne die Einkäufe zu übernehmen. Ziel war es, dass diese Menschen nicht mehr selbst einkaufen sollten, um sich nicht der Gefahr der Ansteckung auszusetzen. Innerhalb kürzester Zeit fanden sich über 60 Freiwillige aus der Bevölkerung, die das Projekt unterstützten. Dazu kamen Kooperationen mit den Schmidts Märkten, Kaisers Wurststube in Segeten und der Firma Rotho. Die Bergwacht Todtmoos beteiligte sich im Verlauf ebenfalls an der Aktion.

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