Gemeinderat Matthias Vogt (Freie Wähler) wird dem Gemeindewahlausschuss anlässlich der Bürgermeisterwahl am 31. Januar 2021 vorsitzen. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag. Zu Vogts Stellvertreter ernannte das Gremium Manfred Eckert (CDU). Bestimmt wurden zudem die vier Beisitzer.

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Dies sind: Peter Kermisch (WIR), Lorenz Maurer (CDU), Margrit Eckert-Schneider (Grüne) und Walter Waßmer (Freie Wähler). Deren Stellvertreter sind Martina Lütte (WIR), Andreas Baumgartner (CDU), Rainer Wehrle (Grüne) und Werner Schlachter (Freie Wähler). Somit sind alle vier Fraktionen des Gemeinderates im Wahlausschuss vertreten. Schriftführer ist Hauptamtsleiter Markus Wagner, seine Stellvertreterin ist Waltraud Güntert. Da Amtsinhaber Dietmar Zäpernick sich wieder bewirbt, kann er nicht, wie gesetzlich vorgesehen, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses sein. Zäpernick nahm an der Bildung des Gemeindewahlausschusses als Befangener denn auch nicht teil. Der Gemeindewahlausschuss wird gleichzeitig das Briefwahlergebnis für die Gemeinde Rickenbach ermitteln.

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Der Gemeinderat legte am Dienstag zudem den Ausschreibungstext sowie die Presseorgane für dessen Veröffentlichung fest. Die Stelle des Bürgermeisters wird im Staatsanzeiger voraussichtlich am Freitag, 13. November 2020, ausgeschrieben. Zusätzlich wird die Ausschreibung im Amtsblatt der Gemeinde Rickenbach (Rundschau) in der darauffolgenden Woche erscheinen, sowie auf der Homepage www.rickenbach.de. Bewerbungen können frühestens am Tag nach der Stellenausschreibung eingereicht werden.

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Das Ende der Einreichungsfrist für Bewerbungen zur Hauptwahl ist am Dienstag, 5. Januar 2021, um 18 Uhr. Bezüglich der Wahllokale erklärte Hauptamtsleiter Markus Wagner: „Wir werden die bisherige Einteilung beibehalten.“ Das heißt: Die Stimmzettel können im Rathaus Rickenbach, in den ehemaligen Schulhäusern Hütten, Willaringen und Altenschwand, im Bürgersaal Bergalingen und im Kindergarten Hottingen abgegeben werden.

Aber: „Wir gehen davon aus, dass von der Briefwahl regen Gebrauch gemacht wird“, erklärte Wagner. Durch die verschiedenen Wahllokale werde der jeweilige Andrang nicht so groß sein, wie wenn nur ein Wahllokal zur Verfügung stehen würde, sagte er. Eine Entscheidung darüber, ob es eine öffentliche Kandidatenvorstellung gibt, fällte der Gemeinderat nicht. Dies kann, je nach Bewerberlage, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Klar ist: Eine öffentliche Vorstellung wie bei früheren Wahlen wird wegen Corona kaum durchzuführen sein. In der Gemeindehalle Willaringen haben unter Wahrung der Abstandsregeln maximal 50 Personen Platz.

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