Rickenbach (psc) Die Spendenverteilung der Sparkasse löste im Gemeinderat erheblichen Gesprächsbedarf aus. Vorausgegangen war der Vorschlag von Bürgermeister Dietmar Zäpernick, an welche Vereine die fast 10 000 Euro vergeben werden sollen. Konkret: Die Trachtenvereinigung Alt-Hotzenwald und der Schwarzwaldverein sollen jeweils 1500 Euro bekommen, ebenso die Landfrauen Bergalingen und Altenschwand sowie der Frauenkreis Hottingen. 1057 Euro soll der Gesangverein Hotzenwald mit Blick auf das neue Klavier erhalten, jeweils 700 Euro die beiden Guggenmusiken der Schinzeguggis und der Hotzenhüüler.

Gemeinderat Hubertus Matt begrüßte Zäpernicks Vorschlag, nichts so dessen Amtskollege Manfred Eckert: Er forderte in puncto Vereinsförderung eine "transparentere und fairere Gestaltung". Eckerts Begründung: "Es gibt Vereine, wie die Musikvereine, die einen enormen Aufwand haben und die eine gute Jugendarbeit machen. Die sollte man mehr bezuschussen als zum Beispiel die Landfrauen." Ähnlich Volker Matt: Aus der Statistik der vergangenen 15 Jahre sei ersichtlich, "dass die Vereine, die mehr Jugendarbeit machen, weniger berücksichtigt werden". Einwurf von Matthias Vogt: "Die Landfrauen machen viel für die Kinder." Es gab aber auch Zustimmung für Zäpernicks Vorschlag. "Ich finde die Aufteilung gut, die Musikvereine haben andere Einnahmemöglichkeiten", sagte Peter Kermisch. Gemeinderätin Martina Lütte kommentierte die Diskussion mit "zwei paar verschiedene Schuhe". Lütte konkret: "Es gibt eine Vereinsförderungssatzung und die Sparkassenspende." Es blieb dabei: Der Gemeinderat genehmigte den Vorschlag über die Verteilung der Sparkassenspende.