Rickenbach Siebte Klassen der Gemeinschaftsschule Hotzenwald auf den Spuren der Wasserkraft

43 Schüler waren auf einer Rallye im Energiemuseum in Hottingen: Bei dem Projekt im Rahmen des Naturparkschul-Moduls ging es darum, sich näher mit der Geschichte und der Bedeutung der Wasserkraft auseinanderzusetzen.

Rickenbach – Auf eine Rallye wurden die 43 Schülerinnen und Schüler der beiden siebten Klassen der Gemeinschaftsschule Hotzenwald im Rahmen ihres Naturparkschul-Moduls rund um das Energiemuseum in Hottingen geschickt. Eine Woche davor hatte Gewässerbiologe Michael Peter als Kooperationspartner von Projektleiterin Annka Mickel den beiden Klassen bereits ausführlich die historische Wasserkraftnutzung auf dem Hotzenwald erläutert.

In zwei einander abwechselnden Gruppen befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem von Lehrerin Rita Hammer ausgearbeiteten Fragenkatalog, einmal im Innern des Energiemuseums, wo die Gruppen neben der Fachlehrerin zudem von Museumsführer Wolfgang Vogel begleitet wurden, dann auch im Außenbereich, wo Bettina Neumann und David Keck den Schülern die Richtung wiesen, in der sie Antworten auf die jeweils gestellten Fragen finden würden.

Im Museum ging es einmal um Turbinen und unterschiedlich funktionierende Wasserräder und zum Anderen um die auf dem großen Landschaftsmodell markierten historischen Wasserkraftstandorte. Hier stand Wolfgang Vogel bereit, um Fragen zu beantworten und auf Wunsch Erläuterungen zu den einzelnen Exponaten zu geben. Eine von Annka Mickel scherzhaft „Expertengang“ bezeichnete Gruppe hochgradig interessierter Schüler scharte sich schnell um den Museumsführer und löcherte ihn gewaltig mit fachlichen Fragen, während im Außengelände fleißig die Erklärungstafeln zu Rate gezogen wurden.

Dort lud vor allem die Archimedische Schraube zur Betätigung ein. Um das Jahr 250 entwickelt, wurde sie ursprünglich zum Auspumpen von Schiffen verwendet und wird heute noch zur Förderung großer Wassermengen genutzt, beispielsweise in Kläranlagen. Diese Informationen beispielsweise mussten die Schüler für ihren Fragebogen mit Hilfe der Beschilderung vor Ort zusammentragen, und Lehrerin Rita Hammer kündigte an, dass sie in den kommenden zwei bis drei Wochen noch dazu aufgefordert werden, ihr Wissen aus diesem Naturparkschul-Modul schriftlich zusammenzufassen.

„Mit der Sekundarstufe sind wir ja noch in der Pilotphase“, erklärt Annka Mickel. Sie ist Projektleiterin für die höheren Klassen, während Michael Peter die Grundschulprojekte organisiert. Zwei der insgesamt 17 Naturparkschulen im Gebiet des Naturparks Südschwarzwald bieten aktuell bereits Module für die Klassen fünf bis sieben an, eine davon ist seit dem Schuljahr 2015/2016 die Gemeinschaftsschule Hotzenwald.

In der fünften Klasse gibt es neben dem Brauchtumsmodul gemeinsam mit der Vierten eine theoretische, weitgehend geographisch und historisch orientierte Einführung in den Naturpark Südschwarzwald, in der sechsten Klasse geht es in Theorie und Praxis um die Höhenlandwirtschaft. In der Siebten steht dann eben das Energiemodul auf dem Stundenplan, übrigens in enger Nachbarschaft zu den im Lehrplan vorgesehenen Inhalten.

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