Rickenbach Segelflieger hoffen auf gute Thermik

50. Internationaler Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelfug vom 18. Mai bis 25. Mai. Seit 49 Jahren unfallfrei

An Pfingsten führt die Luftsportgemeinschaft zum 50. Mal den Internationalen Hotzenwaldwettbewerb für Streckensegelfug durch. Er beginnt am Samstag, 18. Mai, und dauert acht Tage bis Samstag, 25. Mai. Es werden Wettbewerbe in der Einsitzer-, in der Doppelsitzer- und der 18-Meter Klasse ausgetragen. Das Fluggebiet reicht vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis hin zum Schweizer Jura.

In diesem Jahr werden 38 Segelflugzeuge und etwa 50 Piloten daran teilnehmen – so viele wie zuletzt 1995. Dies stellt für die Wettbewerbsleitung (Marcus Neubronner und Frieder Göltenbott) und die vielen Helfer, allen voran die Jugendgruppe vor neue Herausforderungen. 14 Segelflugzeuge stammen aus den Ortsgruppen der Luftsportgemeinschaft: aus Bad Säckingen, Maulburg, vom Dreiländereck, aus Schopfheim und Wehr. Bei den Gästen handelt es sich um Piloten aus Deutschland und der Schweiz. Manfred Reiber wird die Wettbewerbsleitung wieder mit professioneller Wetterberatung unterstützen. 18 Maschinen starten in der kleineren Einsitzer-Klasse, zehn in der größeren 18-Meter-Klasse und ebenfalls zehn in der Doppel-Klasse.

Mit bisher 49 Segelflugwettbewerben handelt es sich bei dem Hotzenwaldwettbewerb nach Aussage der Luftsportgemeinschaft um den Streckenflugwettbewerb in Deutschland mit der längsten unterbrechungsfreien Tradition. Autoren der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald schreiben: „In all den 49 Hotzenwaldwettbewerben wurde zwar das Material nicht geschont, aber es kam kein Pilot zu Schaden – wir wünschen viele Teilnehmer zum 50. Hotzenwaldwettbewerb über Pfingsten auf unserem Fluggelände begrüßen zu dürfen und hoffen auf einen weiteren unfallfreien Streckenflugwettbewerb.“

Vor allem aber hoffen die Segelflieger auf günstiges Wetter. „Mit der professionellen meteorologischen Unterstützung von Dr. Manfred Reiber gelingt es uns heute mehr denn je, fast immer das passende Wetterfenster und die passende Aufgabe zu finden“, schreibt die Luftsportgemeinschaft.

In den bisher 49. Wettbewerben waren drei Piloten besonders erfolgreich: Peter Simon, damals Segelfluggruppe Lörrach, gewann den Wettbewerb zehn Mal auf dem Nimbus 3 (1986 bis 1996); Fritz Rueb von der Segelfluggruppe Maulburg acht Mal auf der Vasama und später mit einer Libelle, dem Std. Cirrus und einem Nimbus (1964 bis 1977); Claus-Dieter Zink von der Segelfluggruppe Grenzach war dabei sein stärkster Konkurren, ihm gelang der Sieg fünf Mal mit einer K 6 E und später mit seinem allerseits bekannten Mistral C (1974 bis 1979).

Weitere Informationen im Internet:

wettbewerb.lg-hotzenwald.de

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