Die Straße „Im Bergfeld„ in Altenschwand wird voraussichtlich erst nächstes Jahr saniert. „Jetzt vor dem Winter macht es keinen Sinn“, erklärte Bauingenieur Andre Binninger im Gemeinderat am Dienstag. Binninger ließ den Baubeginn offen, tendierte aber zum Herbst 2020.

Für die Vergabe der Erd-, Rohrverlegungs- und Straßenbauarbeiten zur Sanierung des rund 200 Meter langen Straßenabschnitts hatten sechs Firmen Angebote eingereicht, „das hatten wir schon lange nicht mehr“, so Binninger. Den Zuschlag bekam schließlich die Firma Decker Bau aus Albbruck zum Preis von 299 979 Euro brutto. Die letzte Kostenberechnung durch Binninger lag bei 340 000 Euro, somit liegt das wirtschaftlichste Angebot von Decker Bau zwölf Prozent darunter.

Peter Kermisch und Martina Lütte stimmten gegen die Vergabe der Tiefbauarbeiten. Kermisch begründete seine Haltung so: „Das ist eine reine Anliegerstraße. Es ist nicht richtig, für so ein kurzes Stück so viel Geld zu verschleudern.“ Antwort von Bürgermeister Dietmar Zäpernick: „Wir sind uns alle einig, dass das nicht billig ist.“

Im März 2019 hatte der Rickenbacher Gemeinderat dem Vollausbau mehrheitlich zugestimmt. Die Straße „Im Bergfeld„ in Altenschwand mündet in die Straße, die zum Naturfreundehaus Hotzenwald führt. Sie wird auch als Abkürzung zum Bühlweg und nach Einmündung in den Sonnenweg nach Obergebisbach oder Niedergebisbach benutzt.

Nach ersten Planungsschritten im Frühjahr 2018 erfolgte im Mai eine Information der Anlieger. Dabei wurde der geplante Ausbau vorgestellt und Fragen der Anlieger beantwortet. Aufgrund der angespannten Auftragslage im Baugewerbe war der Ausbau im Jahr 2018 nicht möglich.