Die Firma Landtechnik Lauber ist mit der Erweiterung ihres Betriebes an der Hännerstraße in Hottingen einen großen Schritt weiter gekommen. Kürzlich fand das Richtfest der neuen Maschinenlagerhalle im Beisein der am Bau beteiligten Firmen und der Mitarbeiter statt.

Die Halle befindet sich gegenüber der bereits 2003 errichteten Werkstatt. Baubeginn war nach Ende des Winters. Die neue Halle ist noch offen, soll aber geschlossen werden. Sie ist 30 Meter lang, 15 Meter breit und hat eine Höhe von sechs Meter. „Geschraubt wird in der neuen Halle nicht“, erklärt Geschäftsführer und Landmaschinenmeister Ralph Lauber. Denn sie wird ausschließlich zur Präsentation von Landmaschinen, aber auch zur Diagnose für neue Traktoren dienen.

Einweihung mit Richtfest

Einen Viertel des Gebäudes will Lauber außerdem für eine Ausstellung seiner Oldtimer-Traktoren nutzen. Die eigentliche Werkstatt wird weiterhin die erste Halle, in der auch das Büro und das Lager untergebracht sind, bleiben. An dem Richtfest am Samstag nahmen unter anderem das Baugeschäft Georg Matt aus Strittmatt, die Zimmerei Christian Denz aus Oberwihl und die Blechnerei Roland Kohlbrenner aus Rickenbach teil. Diese drei Firmen hatten den Rohbau erstellt. Weitere Gewerke werden folgen. Im Rahmen des Richtfestes wurde die Ehrung von Werkstattmeister Julian Eschbach vorgenommen.

Zahlreiche bautechnische Hürden

Bereits seit zehn Jahren ist er bei der Firma Lauber tätig und ist dort nicht mehr weg zu denken. Für die Erweiterung seines Firmenstandorts in Hottingen musste Ralph Lauber viel Geduld aufbringen. Das Baugesuch hatte er bereits im Jahr 2016 eingereicht.

Aber die Suche nach einer vom Gesetzgeber geforderten Ausgleichsfläche für die 900 Quadratmeter zu versiegelnde Fläche gestaltete sich schwieriger als erwartet. Zwar handelt es sich bei dem bebauten Land um „normales“ Wiesen- und Ackerland. Dennoch galt der Neubau als Eingriff in Natur und Landschaft, weshalb Lauber die sich daraus ergebenden „Beeinträchtigungen“ ausgleichen oder an anderer Stelle gleichwertig andere Aufwertungen vornehmen musste – gar nicht so einfach, wie er feststellte.

Gemeinde unterstützt bei Vorhaben

Lauber unterbreitete den zuständigen Behörden im Landratsamt Waldshut mehrere Vorschläge, jedoch lange ohne Erfolg. „Aus Behördensicht gab es viele Dinge, die gegen das Vorhaben sprachen“, blickt er zurück. Und: „Es hat eineinhalb Jahre gedauert, bis wir das in die Wege geleitet haben.“ Immerhin: „Die Gemeinde Rickenbach ist voll hinter mir gestanden“, sagt er. Besonders Bürgermeister Dietmar Zäpernick habe ihn bei seinem Baugesuch unterstützt, so Lauber, „das war top von ihm“.

Landtechnik Lauber wurde 1990 von Bernd Lauber gegründet, Nach dessen Tod im Jahr 2013 übernahm Ralph Lauber, seit 2001 im Besitz des Meisterbriefs, den Betrieb. Heute beschäftigt Lauber einen Landmaschinenmeister, drei Lehrlinge und eine Halbtagskraft im Büro. Lauber Landtechnik bietet außer Landmaschinen, Garten- und Forstgeräten auch Baumaschinen sowie Dienstleistungen wie Reifendienst und Hydraulikschlauch-Service an.

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