Rickenbach Kräftemessen in den Lüften

Rickenbach/Hütten – Die Vorbereitungen für den 48. Internationalen Hotzenwald Segelflugwettbewerb sind im Gange.

Die Vorbereitungen für den 48. Internationalen Hotzenwald Segelflugwettbewerb sind in vollem Gange. Wenn die LGH den Flugtag ausrichtet, ist auf dem Flugplatz in Hütten Hochbetrieb - sowohl am Boden als auch in der Luft.
Die Vorbereitungen für den 48. Internationalen Hotzenwald Segelflugwettbewerb sind in vollem Gange. Wenn die LGH den Flugtag ausrichtet, ist auf dem Flugplatz in Hütten Hochbetrieb - sowohl am Boden als auch in der Luft. | Bild: Archivbild: Schütz

Von Samstag, 11., bis Samstag, 18. Juni, werden sich 24 Segelflieger-Teams auf dem Hüttener Flugplatz ein freundschaftliches Kräftemessen bieten. Insgesamt acht Tagesaufgaben sind zu bewältigen, vorgegebene Strecken zurückzulegen und Wendepunkte anzufliegen. „Dabei sind die Distanzen länger geworden“, erklärt Detlef Barth, „Allzweckwaffe“ der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald.

Das Wettbewerbsgebiet erstreckt sich über den gesamten Schwarzwald, die Schwäbische Alb und den angrenzenden Schweizer Jura. Die attraktive Mittelgebirgslandschaft bietet neben spektakulären Flugerlebnissen auch jede Menge Herausforderungen für die Piloten. Längst überschritten, ist die 500 Kilometer-Tages-Marke. Die Gebiete sind thermisch ergiebig und entsprechend anspruchsvoll. Dabei hilft nicht allein die modernere Technik der neuen Segler. Zentrale Figur wird auch in diesem Jahr Diplom Meteorologe Manfred Reiber sein. „Um Klassen besser werden die Wetterprognosen dadurch auch heuer“, verspricht Detlef Barth. Auch bei schwierigen Wetterlagen können so kleine Wetterfenster genutzt werden. Die internationale Konkurrenz aus den Nachbarländern schafft einen zusätzlichen Reiz. Wettbewerbsleiter Frieder Göltenbott freut sich über Neulinge und auf viele bekannte Gesichter. So wird es der erfahrene Müllheimer Bergfalke Bernhard Kiefer in seinem Doppelsitzer den technisch überlegenen Gegnern, erneut schwer machen. Karl Engist, mehrmaliger Wettkampfleiter, wird wie versprochen, in seiner Ventus Turbo, in der 18 Meter-Klasse heuer den Wettkampf aus der Luft erleben.

Der alte Fuchs Marcus Neubronner von der LG Wehr fliegt in der von seinem Vater übernommenen LS-1f in der Standardklasse mit und wird als Gewinner des vergangenen Jahres seinen Titel verteidigen.

Starke Teams wie Lorenz Simon und Wolfgang Lange von der Segelfluggruppe Maulburg, die Mannschaft um Klaus Brombacher von der SG Schopfheim und das Damenteam Lucia Liehr und Ramona Riesterer (LG Hotzenwald) gehen an den Start. Vier Schleppmaschinen, darunter die neue LGH-Piper-Pawnee, bringen die Segler täglich beim spektakulären Start morgens zwischen 9 und 10 Uhr in die Luft. Durch die einmalige Lage des Fluggeländes, haben Zuschauer einen perfekten Überblick über das Startgeschehen. An den Wettkampftagen, erhalten Besucher aktuelle Informationen von den Bodenteams und können anhand der Funkinformationen das Geschehen mit verfolgen. Frisch renoviert und mit neugestalteter Terrasse präsentiert sich die Fliegerklause.

Das neue Team um Marcel Eberlein wird dort täglich kulinarische Überraschungen, ein Fliegeressen und seine hausgemachte Schwarzwälder für die Gäste bereithalten. „Jetzt muss nur noch das Wetter einigermaßen mitspielen“, wünscht sich Detlef Barth und freut sich auf spannende Wettkampftage.

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