Weil in der Rundschau, dem amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Rickenbach, nicht ordnungsgemäß zur Gemeinderatssitzung am Dienstag eingeladen worden war, konnte der Rat keine rechtsgültigen Beschlüsse fassen. Weshalb zwei Tagesordnungspunkte in die November-Sitzung verlegt werden müssen. Zwar waren die Gemeinderäte sowie die Presse mit richtigem Datum zur Sitzung am Dienstag eingeladen worden, nicht aber die Öffentlichkeit.

Falscher Sitzungstermin

Denn im Amtsblatt war als Sitzungstermin nicht der 15. Oktober, sondern der 24. September angegeben. Darauf wies Bürgermeister Dietmar Zäpernick am Dienstag hin. Immerhin: Zäpernick konnte auf die Frage, ob und wie ein Gehweg entlang der Straße im Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ auf einer Länge von rund 150 Metern angelegt werden soll, anhand eines Stimmungsbildes im Gemeinderat Klarschiff machen. Denn das Gremium sprach sich weitgehend für diese Maßnahme aus. Den formalen Beschluss muss es jedoch in einem Monat nachholen.

Gewerbegebiet „Im Schaffeld“

Laut Hauptamtsleiter Markus Wagner sind die Arbeiten zur Erschließung der Erweiterungsfläche im Gewerbegebiet „Im Schaffeld“ im Wesentlichen abgeschlossen. Die vorläufige Vermessung von vier Bauplätzen, beginnend von der Landstraße, sei erfolgt. Sie könnten etwa im November dieses Jahres verkauft werden. Neben der Erschließungsstraße „Im Schaffeld“ (Abzweigung von der Landstraße gegenüber der Mutter-Kind- Kurklinik) sind in einer Breite von etwa zwei Metern die Versorgungsleitungen verlegt worden.

Unterführung kommt ins Spiel

Dieser Bereich wurde im Bebauungsplan als Verkehrsfläche dargestellt, weshalb sich dort ein Gehweg anbietet. Das Anlegen des Weges, etwa mit Verbundsteinen, wäre kostengünstig zu erreichen, da der Unterbau durch das Verlegen der Leitungen bereits hergestellt wurde. Gemeinderat Volker Matt brachte in dem Zusammenhang eine vor zehn Jahren angedachte Unterführung von der Kurklinik ins Gewerbegebiet wieder ins Spiel. Sie hätte laut Gemeinderat Peter Kermisch damals rund 600.000 Euro gekostet. Die Klinik habe aber eine finanzielle Beteiligung abgelehnt, erinnerte er.