Eine umfangreiche Tagesordnung mit Ehrungen, Teilneuwahlen und positiven Rückblicken kennzeichneten die zweite, wieder gut besuchte Hauptversammlung der „Hotzenbouler“ am Freitagabend im Bergalinger Bürgersaal. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Gottfried Jungblut und der erste Kassierer, Bruno Müller, in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Erfreulich war auch, dass die Mitgliederzahl von 38 auf 49 zugenommen hat.

Der Vorsitzende, Gottfried Jungblut, ernannte Klara Müller zum ersten Ehrenmitglied des noch junge Verein. Jungblut begründete die Ernennung mit der Tatsache, dass die Geehrte das Gelände für das große Bergalinger Boulodrom zur Verfügung stellte. „Ohne diese Spielgelände könnte der Verein nicht bestehen“, unterstrich Jungblut. Auch der 92-jährige Josef Matt wurde zum Ehrenmitlied ernannte. Der Vorsitzende Gottfried Jungblut betonte dazu: „Matt ist mit 89 Jahren Mitglied geworden und damit ein Vorbild, dass man auch im hohen Alter noch einem Verein beitreten könne.“

In seinem Rückblick hob Jungblut die gute Entwicklung des Vereins hervor. Das Boulodrom sei zu einem sportlichen und geselligen Treffpunkt auf dem Hotzenwald geworden. Mit dem Ausbau der Flutlichtanlage und dem neuen Unterstand, so der Vorsitzende, seien auch die Trainingsbedingungen besser geworden. Zudem sei man jetzt auch für überregionale Turniere noch besser gerüstet. Deshalb wurde der Verein, nach der vorbildlichen Ausrichtung im vergangenen Jahr, auch 2020 wieder mit dem Turnier zu den baden-württembergischen Meisterschaften beauftragt.

Neben dem positiven Anstieg der Mitgliederzahlen berichtete Schriftführer Hans Ruth ausführlich über den fortgeschrittenen Ausbau des Boulodroms für einen umfangreicheren Spielbetrieb. Spielleiter Karl-Heinz Beierle blickte ergänzend dazu detailliert über die vier Großveranstaltungen mit Regionalliga- und anderen Turnieren. Durch den Neuzugang von zehn Aktiven könne man jetzt mit zwei Teams an den Kreisliga-Turnieren teilnehmen, so der Spielleiter. Für Jugendwart Manfred Baer steht die Förderung von Nachwuchs im Vordergrund. Deshalb werde man in diesem Jahr an den Projekttagen und auch wieder am Ferienprogramm der Rickenbacher Schule teilnehmen.

Vereinsgründer und Kassier Bruno Müller beleuchtete ausführlich die Finanzen des Vereins. Die hohen Kosten für den neuen Unterstand und der Ausbau der Flutlichtanlage hätten die Kasse schwer belastet, konnte Müller das Minus beleghaft begründen. Die Kassenprüfer Priska Jermann und Michael Schapals bestätigten die absolut korrekte und exakte Finanzverwaltung. „Es gibt keinerlei Beanstandungen“, sagte Schapals. Für die gute Arbeit des Vorstandes erhielt Jugendwart Manfred Baer die einstimmige Entlastung.

Für die Gemeindeverwaltung würdigte Gemeinderat Rainer Wehrle die positive Entwicklung der Bergalinger Hotzenbouler. Er lobte die Aktivitäten der Vereinsspitze und der Mitglieder, welche in kurzer Zeit den Verein zu einem sportlichen Aushängeschild werden ließen. Der junge Verein sei nicht nur für den Ortsteil eine Bereicherung und verdiene deshalb allen Respekt, betonte Wehrle.

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