Die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Rickenbach-Altenschwand, hatte am Samstagabend ihre Hauptversammlung im Gerätehaus. Im Beisein von Gesamtkommandant Tobias Ücker ist ein Rückblick auf das arbeitsreiche Jahr geworfen worden. Aktuell sind 36 Floriansjünger aktiv im Dienst, ein Neuzuzug ist im vergangenen Jahr zur Abteilung hinzugekommen. Die Schulungen, Fachübungen und Unterweisungen sind rege besucht worden, „so sind wir da schon ans Limit zurecht geführt worden“, gestand Abteilungskommandant Karl Kaiser.

Schwere Einsätze

Drei schwere Einsätze mussten gemeistert werden. Der Absturz eines Segelflugzeuges Ende Juli überschattete die Arbeit. Der Pilot kam dabei ums Leben. Eher unterstützende Arbeit der Feuerwehr war dabei gefragt. Zumal die Untersuchungen und kriminaltechnischen Sicherungsarbeiten sich bis in die späten Abendstunden hinzogen.

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Zwei schwere Auto-Unfälle ereigneten sich ebenso im direkten Einsatzgebiet. „Bei einem waren die Umstände sehr schwierig“, räumte Kaiser ein. Dass ein Unfall passiert ist, kam über das PKW-GPS. Wo genau musste erst tief im dicht bewachsenen Waldhang erkundet werden. Die Rettung des schwerverletzten Fahrers war dementsprechend anspruchsvoll aber „wiederum zeigt sich, dass wir mit gutem Material ausgestattet sind“, so der Abteilungskommandant.

Neuester Stand der Technik wichtig

Die Feuerwehrmänner reflektieren stets ihre Arbeit und halten sich fortwährend auf dem neuesten Stand der Technikmöglichkeiten. Das vorhandene Schneide- und Bergungswerkzeug ist angemessen. Glücklicherweise konnte das neue Löschfahrzeuges rechtzeitig für einen Einsatz in Betrieb genommen werden. Tatsächlich sei „das Alte da gerade nur noch auf drei Zylindern gelaufen“, so Kaiser. Sein Blick ging dabei zum stellvertretenden Bürgermeister. Selbst Feuerwehrmann Manfred Eckert weiß um die notwendigen Ersatzbeschaffungen, „aber wir sind dadurch als Gesamtgemeinde sicherer geworden“. Die Kosten bei Neuanschaffungen seien zu meistern, räumte Eckert abseits der Hauptversammlung ein.

Bürgermeister Dietmar Zäppernick weilte bei einer Fortbildung, „aber im Namen der Gesamtgemeinde ist ein Dank an die Feuerwehr auszusprechen“, so der Bürgermeisterstellvertreter. Die Floriansjünger nehmen ihren Dienst und die Arbeit ernst. Alleine an 18 Proben sind in der Gesamtschau 450 Stunden in der Abteilung zusammengekommen. Constantin Jordan fehlte dabei an keiner. Zukünftig werden gemeinsame Proben mit den anderen Ortsteilen intensiviert, was sich schon bei der Herbstabschlussprobe in Bergalingen abzeichnete.

Ehrung für Feuerwehrmitglieder

Seit 30 Jahren ist Markus Kohlbrenner und Andreas Kaiser seit 25 Jahren bei der Feuerwehr Rickenbach/Altenschwand. Dafür gab es eine Urkunde samt kleinem praktischem Geschenk. Daniel Schmidt ist zum Feuerwehrmann ernannt worden. Niklas Bach, Christian Kammerer und Marc Wagner sind jeweils zum Oberfeuerwehrmann befördert worden. Ralf Braun ist nun Löschmeister.