Rickenbach – Der Ortsverein Rickenbach vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) feierte am Samstag sein 50-jähriges Bestehen. Am Festakt im Feuerwehrgerätehaus nahmen zahlreiche Vertreter von Rettungseinrichtungen teil, unter ihnen Günter Kaiser, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Waldshut, Peter Hofmeister, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Säckingen, Petra Naylor (DRK-Kreisgeschäftsführerin) sowie Tobias Ücker, Gesamtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Rickenbach.

Peter Hofmeister bezeichnete den DRK-Ortsverein Rickenbach als "verlässlichen Partner". Der Verein sei der erste gewesen, der Krankentransporte organisiert habe, erinnerte er. "Das war eine faszinierende Leistung", so Hofmeister. Als Ende 1998 die Ära von Krankentransporten und Rettungsdiensten im DRK Rickenbach endete – beide gingen an den Kreisverband Säckingen – ging es trotzdem weiter. "Der Verein hat sich berappelt und andere Betätigungsfelder, wie den sozialen Dienst, gesucht", blickte Hofmeister zurück.

Als Anerkennung für die in den verganenen 50 Jahren geleistete vorbildliche Arbeit im DRK Rickenbach überreichte er Bürgermeister Dietmar Zäpernick, auch Vorsitzender des Ortsvereins, ein Geschenk in Form von einem Poster mit den sieben Grundsätzen des Roten Kreuzes. Auch die Feuerwehr Rickenbach, die sich das Gerätehaus mit dem DRK-Ortsverein teilt, kam nicht mit leeren Händen. Tobias Ücker und Karl Kaiser (Kommandant der Feuerwehrabteilung Rickenbach-Altenschwand) schenkten dem Jubilar einen von Martin Aust hergestellten Gedenkstein. Ücker bedankte sich dabei für die Kameradschaft und das zuverlässige Miteinander.

In seiner Ansprache bezeichnete Bürgermeister Dietmar Zäpernick das Rote Kreuz als eine Gemeinschaft von Helfern, die nach dem Solidaritätsprinzip "einer für alle, alle für einen" da sei. In seinem Rückblick auf die Gründungsjahre des Rickenbacher Ortsvereins hob er insbesondere das Ehepaar Pöhlmann, das den Anstoß gegeben hatte, hervor. "Mit 13 aktiven Helfern begann die Arbeit und eine Erfolgsgeschichte", so Zäpernick. Und: "Ohne die vielen engagierten Menschen könnten wir nicht auf 50 Jahre DRK Rickenbach zurückblicken", sagte er.

Am Festakt wurden einige langjährige Vereinsmitglieder für ihre Treue ausgezeichnet – so Ulrich Schmidt, der seit der Gründung des DRK Rickenbach als Passivmitglied dabei ist und sich immer als Unterstützer, etwa im Bereich des Betreuten Wohnens, erwiesen hat. Ehrenzeichen gab es auch für den Ehrenbereitschaftsleiter Dieter Schneider, das Ehepaar Gertrud und Eugen Riesterer, Eugen Kohlbrenner, Lucia Philipp sowie Martha und Kurt Reiss. Letzteren ernannte Johannes Schneider, stellvertretender Vorsitzender des DRK Rickenbach, zum Ehrenmitglied.

Am Jubiläumsfest legte die Oldtimer-Ralley im Rahmen der Schwarzwald Historic einen Stopp ein, es gab eine Vorführung der DRK-Tanzgruppe unter der Leitung von Hannelore Albiez, eine Schauübung sowie musikalische Unterhaltung mit der Trachtenkapelle Altenschwand und den "Zäpflebrüder".

Das DRK Rickenbach

Gegründet wurde der Ortsverein am 1. Juli 1967 auf Initiative vom Ehepaar Pöhlmann als "DRK Ortsverein Kirchspiel Rickenbach" in Hottingen. Erster Vorsitzender war Fridolin Thoma, damals Bürgermeister von Hütten und Rickenbach. Ihm folgte 1985 Georg Keller. Seit 2014 ist Dietmar Zäpernick Vorsitzender. Die Hauptaufgaben des Ortsvereins Rickenbach sind: Sanitätsdienst mit der Bereitschaft und den First Respondern, Sozialarbeit mit Seniorengymnastik und Seniorentanzen, Betreutes Wohnen, Jugendrotkreuz, Blutspendedienst, Erste Hilfe Ausbildung. Informationen im Internet: www.drk-rickenbach.de

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