Der Vorsitzende Holger Albiez und Dirigent Hubert Ücker hatten viel Lob für die musikalischen Leistungen und den Probebesuch Mitglieder des Musikvereins „Alpenblick“ Willaringen. Sie blickten bei der Hauptversammlung aber auch auf ein Jahr mit großen Herausforderungen voraus. Im Zentrum stehen die Vorbereitungen aufs Jubiläum 2021, die Verschmelzung mit den Musikerkollegen aus Bergalingen, die bislang in einem eigenen Verein aktiv waren, und die Einrichtung des neuen Probelokals in der ehemaligten Grundschule.

Tatsächlich nimmt der Platzbedarf für die Musiker zu, wie schon bei der Hauptversammlung deutlich wurde. Holger Albiez konnte über 100 Musiker begrüßen. Immerhin ging es um einen nicht alltäglichen Akt, die Verschmelzung zweier Musikvereine zu einem. Der Musikverein Bergalingen, der inzwischen nur noch aus 13 aktiven Mitgliedern besteht, hatte schon in seiner eigenen Hauptversammlung vor einer Woche dem Zusammenschluss mit dem MV Willaringen zugestimmt. Denn mit dieser geringen Mitgliederzahl ist das Orchester nicht mehr in der Lage, Auftritte zu bestreiten.

Die Musikerkollegen aus Willaringen votierten nun ihrerseits einstimmig für die Aufnahme der Bergalinger in ihre Reihen und ermächtigten den Vorstand, entsprechende administrative Schritte gemäß Verschmelzungsgesetz aufzunehmen. Martina Lütte als Vertreterin von Bürgermeister Dietmar Zäpernick würdigte den Vorbildcharakter dieser Entscheidung und die Reibungslosigkeit, mit der die beiden Vereine die Verschmelzung abwickelten.

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In seinem Rückblick lobte Holger Albiez die „klasse Vorstellung“ beim Jahreskonzert und tolle Teilnehmerzahl am beim Ausflug nach Fürstenberg bei Donaueschingen, wo nur drei Musiker fehlten. Weiter freute er sich, dass zwölf neue Zöglinge ihre Ausbildung beim Musikverein Willaringen begonnen haben. Unter Leitung von Felix Ücker hat das Jugendorchester bereits ein erstes tolles Konzert absolviert.

Lobende Worte gab es von den beiden Dirigenten Hubert und Felix Ücker. Sie sprachen von einem guten musikalischen Jahr mit vielen Auftritten. Die Leistungen der Musiker können sich sehen und hören lassen. Bei den Aktiven gab es 49 Proben und 17 Auftritte und der Probenbesuch war vorbildlich mit 82 beiziehungsweise 83 Prozent. Die Jugend probte 42 Mal und hatte 6 Auftritte und konnte genauso mit 83 Prozent Anwesenheit glänzen.

Bei allen Proben und Auftritten dabei waren bei den Aktiven Bernhard Lang und bei der Jugend Frank Albiez. Beide bekamen den Josef-Klein-Pokal überreicht. Die Vereinsehrennadel in Bronze für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde an Lena Schmidt und Tatjana Käser übergeben.

Die Schriftführerin ging noch etwas ausführlicher auf Kinderfasnacht und das Jahreskonzert am 6. April ein. Dort durfte jedes Register mehre „Lieblings-Stücke“ vorschlagen und der Dirigent stellte danach das finale Programm zusammen. Aber auch die Kameradschaft wurde gepflegt beim Polterabend und Hochzeit Anna Mutter Anfang Juni und beim 70. Geburtstag von Rudolf Bäumle. Sehr gut besucht war auch dieses Jahr das Weihnachtstheater, wo der Regisseur Wilfried Werner mit einer Mini-Sketch-Theatershow einen neuen Weg einschlug.

Die Kassiererin konnte von großen Einnahmen und Ausgaben berichten und dank großzügiger Spenden wurde ein kleines Plus erwirtschaftet. Leichtes Spiel hatte die Wahlleiterin Martina Lütte. Die komplette Führungsriege des Vereins wurde für ein weiteres Jahr einstimmig wiedergewählt. Dies sind: Der Vorsitzende Holger Albiez, sein Stellvertreter Wilfried Werner, Martina Albiez (Schriftführerin), Beate Schmidt (Protokollbuchführerin), Julia Lütte (Kassiererin), Tatjana Käser (zweite Kassiererin), Thomas Bächle und Michael Walter (Beisitzer), Lina Waßmer (Jugendvertreterin) sowie Ines Albiez und Kathrin Volz (Schriftführerinnen der Jugendkapelle).