Rickenbach Flüchtlingskinder genießen Flug im Segelflieger

Luftsportgemeinschaft Hotzenwald bietet einmalige Ausblicke auf die neue Heimat der Jungen und Mädchen

Wie sieht die neue Heimat von oben aus? Die Flüchtlingskinder aus Rickenbach wissen es ab heute. Dank der Luftsportgemeinschaft Hotzenwald ging es am Donnerstag hoch hinaus in den blauen Himmel zu einem ganz besonderen Rundflug.

Mit drei Segelflugzeugen starteten die Kinder und ihre deutschen Klassenkameraden per Winde. Was vielen Erwachsenen eine Gänsehaut beschert, war für die meisten der kleinen Erstflieger kein Problem. Wer Angst hatte, wurde von den Kameraden getröstet und überredet. Auf rund 100 Stundenkilometer beschleunigt das Windenseil dabei den Flieger, der fast senkrecht in den Himmel aufsteigt. „Aber sogar die weniger Mutigen wären gerne eine zweite Runde geflogen“, freut sich Georg Liehr, einer der Piloten. „Das hat Überwindung gekostet und die Kinder sind über sich herausgewachsen“, ist er mit seinen sechs „Mitpiloten“ froh über das positive Erlebnis für die Flüchtlingskinder und ihre Freunde. Martin (9) aus der Slowakei flog das erste Mal. „Bad Säckingen und die Schweiz waren gut zu sehen“, erzählt er und das Auf und Ab im Segler erinnerte ihn an einen Rummelplatz. Betreuerin Amelie Sulzberger und Delal Aydogan schwärmten „vom Feuereifer, mit dem die Kinder bei der Sache waren“. Bernhard Egger von der Luftsportgemeinschaft hatte auch vormittags viele aufmerksame Zuhörer, als es um die Frage ging: Warum fliegt ein Flugzeug überhaupt?

Ihre Meinung ist uns wichtig
Historische Momente
Neu aus diesem Ressort
Rickenbach
Rickenbach
Rickenbach
Rickenbach
Görwihl
Rickenbach
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren