Fast komplett neu aufgestellt ist das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Hütten. In der Hauptversammlung am Freitag wurde Gerald Schneider zum neuen Abteilungskommandanten gewählt, Manuel Allgaier wird künftig die Kasse führen. Neu im Kommando ist Schriftführer und Chronist Martin Metzger. Neben den Wahlen standen Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. In Sachen Einsätze war das vergangene Jahr ein sehr Ruhiges. Zehn Jahre lang war Hubert Wagner stellvertretender Abteilungskommandant, bevor er 2010 zum Kommandanten gewählt wurde. 

Michael Wasmer (rechts) wurde vom scheidenden Kommandanten Hubert Wagner für 25 Jahre aktiven Dienst in der Wehr ausgezeichnet.
Michael Wasmer (rechts) wurde vom scheidenden Kommandanten Hubert Wagner für 25 Jahre aktiven Dienst in der Wehr ausgezeichnet. | Bild: Christiane Sahli

Nun trat er ins zweite Glied zurück, zu seinem Nachfolger wurde Gerald Schneider gewählt. Neu in der Führungsriege ist Schriftführer und Chronist – die beiden Ämter wurden zusammengelegt – Martin Metzger. Kassierer Günter Mutter stellte sein Amt nach 25 Jahren ebenfalls zur Verfügung, er bleibt dem Kommando aber als Beisitzer erhalten. Für die Finanzen zeichnet nun Manuel Allgaier, bislang Chronist, verantwortlich. Neben Mutter wurden Patrick Lauber, Nico Hofmann und Marco Leber zu Beisitzern gewählt, Gerätewart bleibt Rudi Hofmann. Mitglied im Feuerwehrausschuss ist neben dem Kommandanten und seinem Stellvertreter auch Manuel Allgaier. Im Amt bleibt der stellvertretende Abteilungskommandant Thomas Schmidt.

Ehrungen und Beförderungen

Die Wahlen bleiben nicht die einzigen Personalien, es standen zudem Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst nahm Michael Wasmer in Empfang, Peter Mutter wurde für 15 Jahre mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Der Gesamtkommandant der Rickenbacher Wehr Tobias Ücker ernannte Andreas Kapp zum Feuerwehrmann und beförderte Manuel Pichler, Manuel Allgaier und Patrick Lauber zu Oberfeuerwehrmännern, Sven Vogt zum Hauptfeuerwehrmann. Was die Einsätze betrifft, war 2019 ein ruhiges Jahr.

Lediglich zweimal mussten die Wehrmänner ausrücken, zum einen galt es, eine Ölspur zu beseitigen, zum anderen wurde man von der Brandmeldeanlage einer Seniorenresidenz alarmiert. Der Rauch, der die Anlage ausgelöst hatte, stellte sich glücklicherweise als Wasserdampf heraus. In 14 Proben hatten sich die Wehrmänner auf den Ernstfall vorbereitet, der Probendurchschnit lag bei 71 Prozent. Zwei Kameraden hatten keine einzige Probe versäumt. Auch in Sachen Lehrgänge wurde viel Eifer an den Tag gelegt. Des Schutz von Leben, Gesundheit und Besitz der Menschen sei die wichtigste Aufgabe der Gemeinde, sagte Gemeinderat Walter Waßmer. Das Engagement der Wehrmänner sei nicht selbstverständlich, fuhr er fort und dankte den Aktiven für ihre Leistung. Uecker lobte die Abteilung, die, wie er sagte, unter Wagner ein Garant der Zuverlässigkeit gewesen sei, für ihre Schlagkräftigkeit. Die Wehrmänner verabschiedeten ihren scheidenden Kommandanten mit lang anhaltendem Beifall.