Dietmar Zäpernick als Vertreter aller drei Gemeinden, in denen der Aktive Hotzenwald tätig ist, hob in seinen Grußworten anerkennend hervor: "Was Sie hier leisten in dieser thematischen Breite, könnten die Verwaltungen schon ressourcenmäßig nicht." Für seine Gemeinde brachte er die Möglichkeit ins Spiel, sich gemeinsam mit Aktiven auf den Weg zur Fairen Gemeinde Rickenbach zu machen.

Derzeit sind im Aktiven Hotzewald fünf Arbeitskreise mit der Umsetzung konkreter Bürgeranliegen beschäftigt. Dabei reicht die Themenbreite von Kultur über Tourismus bis zu nachhaltigem Konsum. Jeder Arbeitskreis ist dabei für sich tätig und kann ein Projekt eigenständig bearbeiten. Der Vorstand des Vereins setzt sich mit übergeordneten Zielen in Öffentlichkeitsarbeit und Foundraising für eine lebenswerte Zukunft des ländlichen Raumes im Hotzenwald ein.

Neugestaltung des Stehle-Sees

Das derzeit sicherlich größte Projekt ist die Neugestaltung des Stehle-Sees. Rolf Dannenberger legte in seinem Bericht dar, dass trotz anfänglicher Hürden das Projekt nun in vollem Gange sei und zum 14. Juli diesen Jahres eine erste Einweihung geplant ist.

Birgit Wassmer-Huber als Mitglied der Steuerungsgruppe Faire-Trade-Gemeinde stellte in ihrem Bericht einen Kochkurs mit fair und ökologisch gehandelten Lebensmitteln in Kooperation mit dem Lebensmittelhandel Mutter in Görwihl in Aussicht.

„Kultur uff’m Wald“ kommt gut an

Der umsatzstärkste Arbeitskreis ist „Kultur uff’m Wald“. Das Konzept, die Veranstaltungen bis auf wenige Ausnahmen auf Spendenbasis anzubieten, sei in vollem Umfang aufgegangen, betonte Bernd Kühnel im Tätigkeitsbericht. So werden auch 2019 wieder fünf bis sechs größere Veranstaltungen in den Gemeinden umgesetzt, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Petra Eckert zog für den Arbeitskreis „Panorama-Bänkle“ eine positive Bilanz. Bereits drei attraktive Plätze mit wunderbarem Alpenpanorama seien in den letzten zwei Jahren entstanden. Zukünftig sollen diese in die Wanderwegekonzeptionen mit einbezogen werden.

Der jüngste Arbeitskreis ist aus der Auflösung des Kulturvereins Mutabor entstanden. Die bewährte Arbeit im Rahmen eines Sommerferienprogramms und die Theaterarbeit werden unter dem Dach des Aktiven Hotzenwaldes fortgesetzt. Neue Visitenkarten, eine Website und Webcams an verschiedenen Standorten, sowie QR-Codes an den Panoramabänken machen auf die Aktivitäten des Vereins aufmerksam.