Opferstöcke in der Kapelle Engelschwand und in der Ödlandkapelle bei Herrischried sind aufgebrochen worden. Das genaue Datum der Taten ist allerdings nicht bekannt. Der Wert der Beute ist mit 15 bis 20 Euro gering und auch der Schaden ist nicht allzu groß. Allerdings zeigt dies, dass der oder die Täter keinen Respekt vor Gotteshäusern haben.

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Pfarrer Bernhard Stahlberger betont, dass es sich bei beiden Kapellen um schmucke Kleinodien handele, die Einheimische und Feriengäste zur Rast und zur Meditation einlüden. Trotz der Einbrüche sei es nicht beabsichtigt, die Kapellen tagsüber abzuschließen.

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In den vergangenen Wochen kam es in der Region bereits zu mehreren ähnlichen Taten. So wurde in der Zeit von Mitte April bis Anfang Mai in Schwörstadt, in Nollingen und in Bad Säckingen in Kirchen oder Kapellen eingebrochen. Es ist allerdings noch unsicher, ob die Taten zusammenhängen. Eines aber haben die Einbrüche alle gemeinsam: Es werden tagsüber geöffnete Kirchen oder Kapellen aufgesucht, die Opferstöcke dort werden mit einem Hebelwerkzeug aufgebrochen. Wobei im Hotzenwald die massiv ausgeführten Opferstöcke im Eingangsbereich nicht angegangen wurden.

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In Engelschwand wurden laut Pfarrer Stahlberger Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten. Auch eine verdächtige Person sei gesehen worden. Die Beschreibung sind aber zu vage, um auf einen Zusammenhang mit dem Diebstahl aus der Sakristei am 28. April während eines Konzertes zu schließen.

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Die Polizei in Segeten hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Polizeiposten bittet Zeugen und Anwohner, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich telefonisch zu melden unter 07764/932 99 80.

In der einsam gelegenen Ödlandkapelle wurde der Opferstock aufgebrochen.
In der einsam gelegenen Ödlandkapelle wurde der Opferstock aufgebrochen. | Bild: Richard Kaiser