Die Gaudi-Krainer wurden am 1. August 2004 gegründet. Die fünf Musiker spielten zuvor 2003 bei einem Auftritt in Luxemburg, wo dann auf der Heimfahrt beschlossen wurde, eine Kapelle zu gründen und im Oberkrainer Stil zu musizieren.

Die Freude am Musizieren ist ihnen anzumerken

Den Gaudi-Krainern ist die Freude am Musizieren schon vor dem eigentlichen Auftritt anzumerken. Unkompliziert, vielleicht mit einem Liedchen auf den Lippen, wird zu den Instrumenten gegriffen, diese gestimmt und dies alles mit einer freudigen Miene. Da bei den Auftritten auch immer der aus über 30 Personen bestehende Fanclub mit von der Partie ist, ist fast schon eine Spannung im Publikum festzustellen, ehe dann Ansager Thomas Baumgartner zu seiner Klarinette greift und die Instrumente erklingen.

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Man merkt es den Musikern an, dass sie sich mit Musikstücken voll integriert haben, denn alles wird auswendig gespielt, so dass sich die Musiker gegenseitig anspornen und aber auch gegenseitig die Freude am Klangergebnis haben können. Nicht nur mit ihren Instrumenten weiß die Kapelle das Publikum zu begeistern, sondern auch mit dem begleiteten Gesang. Bernhard Lauber (Akkordeon), Rainer Stoll Gitarre) und Andreas Schlegel (Bariton und E-Bass) lassen auch ihre Stimmen erklingen und Martin Reinhard weiß als Trompeter zu begeistern. So ist es auch verständlich, dass das bekannte Trompetenecho von Slavko Avsenik zu den Lieblingsstücken der Kapelle, aber auch des Publikums gehört, denn da wird von Anfang an rhythmisch mit Klatschen das Stück begleitet.

Unter den 100 Titeln im Repertoire sind auch viele Eigenkompositionen

Neben der Krainer-Musik soll die Gaudi bei den Auftritten nicht zu kurz kommen. Deftige Witze erzeugen Lachsalven beim Publikum und wenn dann gar der Gerstensaft bei den Musikern die Runde macht, dann wird natürlich neben einem Trinkspruch auch öfters das Publikum bei einem Prosit gesanglich mit eingebunden. Unter den über 100 Musikstücken die zur Verfügung stehen, sind auch zahlreiche Eigenkompositionen vorhanden. Bernhard Lauber zeigte sein Können auch als Komponist von zahlreichen Musikstücken auf. So schrieb er erst kürzlich musikalisch mit „Blick vom Gugelturm“ Heimatgeschichte.