Zum beliebten Fieldday trafen sich am Wochenende auf Einladung der Freien Funker Hochrhein-Südschwarzwald rund 80 Amateur- und CB-Funker aus der Region und der benachbarten Schweiz in Bergalingen. Die Hobbyfunker pflegten die Geselligkeit und knüpften an allen drei Tagen interessante Kontakte in die entlegensten Gebiete rund um den Erdball. Beim Besuch unserer Zeitung auf dem Gelände am Salpeterer-Gedenkstein wurde gerade eine Verbindung nach Zagreb in Kroatien hergestellt.

Während vom Fielddayplatz der Blick über das Rheintal bis hinüber zu den Schweizer Alpen reichte, schafften die Funker dank ihrer riesigen Sende- und Empfangsmasten viel größere Entfernungen. Der bislang weiteste Funkkontakt führte am Freitag vom Hotzenwald bis nach Argentinien. Auch spanische, russische und schottische Funker meldeten sich zu einem Smalltalk mit den Funkerfreunden vom Hochrhein und Südschwarzwald. Bei einer Tombola kamen gebrauchte und neue Funkgeräte zur Verlosung, um die Kosten für die dreitägige Veranstaltung zu decken.

Michael Seeger von den Freifunkern zeigte sich mit dem Ablauf zufrieden: "Das Wetter hätte nicht besser sein können. Wir freuen uns, wenn die Arbeit auch belohnt wird." Die Infrastruktur mit Stromanschluss, Grillmöglichkeit und WC-Anlage sowie ein Festzelt wurde bereitgestellt. Die Teilnehmer waren voll des Lobes ob der hervorragenden Organisation dieses Ereignisses, das alle zwei Jahre auf dem Hotzenwald stattfindet.

Die Förderung des Nachwuchses in diesem weltumspannenden Hobby ist ein großes Anliegen der Freikunker aus Südbaden. Auch in diesem Jahr wurden einigen jungen Funkern von den alten Hasen so manche Tricks und Kniffe verraten: "Der Nachwuchs ist für uns wichtig; es muss ja weitergehen“, so Michael Seeger, der zusammen mit dem Webmaster Rolf Bachmann und weiteren Kollegen die Fäden für die Organisation in der Hand hielt.

Eine ungewöhnliche Anreise auf den Hotzenwald hatten Ernst Marending und Markus Zimmermann. Rund drei Stunden waren sie mit ihrem Oldtimer-Traktor samt Anhänger vom schweizerischen Baldingen bei Bad Zurzach zum Funkertreffen gefahren. Sie waren zum ersten Mal beim Fieldday dabei. Ernst Marending sagt über sein Hobby: "Ich bin auf dem Gebiet ein Bastler und schnappe neue Ideen auf." Funk kann auch Leben retten und Notfallhilfe leisten. Die Freifunker erhielten deshalb kürzlich eine Anfrage für ein Treffen im Landratsamt. Hier sollen die Möglichkeiten erörtert werden, bei einem Ausfall des behördlichen Netzes über das Amateurfunkband einen Notfallfunk einzurichten.

Die Gruppe

Die Mitglieder der Feien Funker Hochrhein-Südschwarzwald verbindet in lockerer Runde die Freude am gemeinsamen Hobby. Technisches Wissen wird untereinander ausgetauscht. Mit dabei sind CB- und Amateurfunker aus der gesamten südbadischen Region.

Infos im Internet: www.freie-funker-hochrhein.jimdo.de