Rickenbach-Willaringen Die First Responder erhalten Kohlenmonoxid-Warngeräte

Die Feuerwehr Willaringen spendet den First Respondern des DRK drei Kohlenmonoxid-Warngeräte für mehr Sicherheit bei ihren Einsätzen.

Die Feuerwehr Willaringen spendet traditionell einen Teil des Dorffest-Erlöses für einen gemeinnützigen Zweck. In der Vergangenheit wurden auf diese Art beispielsweise die Jugendfeuerwehr sowie der Kindergarten unterstützt oder auch die Sanierung des Dorfbrunnens in Auftrag gegeben. Nach den schweren Überschwemmungen entlang der Elbe wurde die Spende überregional an die Flutopfer gegeben.

Der Entscheidung, die diesjährige Spende den First Respondern des DRK-Ortsvereins Rickenbach zu übergeben, gingen einige Unglücksfälle mit Kohlenmonoxid (CO) voraus, teilte Feuerwehrkommandant Philipp Montsko mit. Einer der bekanntesten Unfälle sei erst im Januar der Tod von sechs Jugendlichen durch eine CO-Vergiftung bei einer Feier in einer Gartenlaube in Arnstein (Bayern) gewesen.

Auch hier sei die Gefahr präsent, so Montsko. Bei einem Einsatz im vergangenen Jahr seien Rettungskräfte, insbesondere die First Responder, durch eine lebensbedrohlich hohe CO-Konzentration gefährdet worden: „Kohlenmonoxid kann man nicht schmecken, sehen oder riechen, man braucht dafür ein Messgerät“.

Die Feuerwehr sei mit geeigneten Messgeräten ausgestattet, aber eben bislang die First Responder nicht. Allerdings seien sie meistens diejenigen, die zuerst am Einsatzort eintreffen. Deshalb will die Feuerwehr Willaringen mit der Spende von drei CO-Warngeräten die Arbeit der örtlichen First Responder sicherer machen, so Montsko.

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