26. Juni 2011: Ein 54-Jähriger kam auf dem Flugplatz Hütten-Hotzenwald beim Absturz seines Segelflugzeugs ums Leben. Laut Polizeibericht wurde das Flugzeug bei dem Aufprall komplett zerstört, für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Der Pilot, ein in Lörrach praktizierender Arzt aus Schopfheim, stürzte mit seiner Maschine kurz nach dem Start aus einer Höhe von rund 300 Metern ab.

„Es war ein völlig normaler Start mit der Motorwinde, absolut unauffällig“, schildert ein Augenzeuge den Unfallhergang. Mit der von einem Dieselmotor angetriebenen Seilwinde werden die Segelflugzeuge in den Himmel gezogen. Am Scheitelpunkt in etwa 300 Metern Höhe sei die Maschine wie vorgesehen ausgeklinkt worden und noch „zwei, drei Sekunden“ weitergeflogen, berichtet der Augenzeuge. „Dann schmierte sie ab und kam ins Trudeln“, erinnert sich der Zeuge.

29. Juni 2002: Ein 54-jähriger Schweizer verunglückt mit seinem Ein-Mann-Segelflugzeug bei Hottingen tödlich. Obwohl die Rettungskräfte schnell eintrafen, konnten sie den Piloten nicht mehr retten. Laut Zeugenberichten war er zu tief geflogen. Der Pilot hatte wahrscheinlich einen Platz für die Landung gesucht. Er war einen Tag zuvor in Grenchen im Kanton Solothurn gestartet. Das Segelflugzeug habe sich etwa 20 Mal im Kreis gedreht und sei dann auf das offene Feld zugesteuert, berichteten Zeugen.

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3. August 1997: Auf dem Dinkelberg brachte ein Modellflugzeug ein bemanntes Segelflugzeug zum Absturz. Der Pilot und seine Tochter starben. Ein 59-jähriger Rentner aus Rheinfelden soll das Modellflugzeug außerhalb des erlaubten Flugsektors der Modellfluganlage bei Schopfheim geflogen haben. Dabei kam es zur Kollision. Das Gerichtsverfahren im Amtsgericht Schopfheim, welches 2002 stattfand, erregte bundesweit Aufsehen. Der Prozess endete mit einem Freispruch für den Modellflieger. Der Nachweis der Fahrlässigkeit ist bei einem Unfall mit Modellfugzeugen schwer zu führen.

24. Juli 1992: Einen weiteren tödlichen Absturz eines Segelfliegers hat es am 24. Juli 1992 neben der Landstraße Herrischried-Todtmoos gegeben. Eine 19-jährige Pilotin startete auf dem Flugplatz Hütten kurz nach 15 Uhr zu einem Übungsflug, bei dem sie gegen 16 Uhr die Maschine nicht mehr in der erforderlichen Flughöhe halten konnte. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu. Rund 40 Alleinflugstunden konnte die junge Frau aus Murg vorweisen. Gerade hatte sie ihren Luftfahrtschein erhalten und wollte ihr Können in der Luft genießen. Warum die als talentierte Fliegerin geltende Frau kurz vor dem Absturz einen sicheren Notlandeplatz bei Ibach nicht nutzte, sondern die Notlandung auf einer steilen Wiese versuchte, blieb ein Rätsel – bis heute. Als die Maschine zu Boden schlug, wurde die Pilotenkanzel zertrümmert. Die 19-Jährige erlag noch am Abend ihren Verletzungen, die sie sich beim Sturz zugezogen hatte.

9. September 1978: Im dichten Nebel bei Gersbach war an diesem Tag ein Sportflugzeug abgestürzt, bei dem der bekannte deutsche Schauspieler Jürgen Feindt ums Leben kam. Zur notwendig gewordenen Suchaktion rückte der Löschzug Wiechs mit 18 Mann und zwei Fahrzeugen aus. Der Schauspieler, Komiker und Tänzer, der einen Pilotenschein hatte, war mit seiner einmotorigen Sportmaschine unterwegs. Er war 48 Jahre alt als er starb.

16. April 1968: Der Militärhubschrauber der beiden Soldaten Fritz Pfreimer und Horst Mälicke war im Todtmooser Ortsteil Glashütte abgestürzt. Die beiden Soldaten starben. Der Helikopter des Oberstleutnants und des Hauptfeldwebels touchierte eine Hochspannungsleitung nahe Glashütte. Bei diesigem Wetter stützte die Aloutte 80 Meter entfernt von den letzten Häusern des Weilers ab. Letztes Jahr fand in Todtmoos die Gendenkfeier zum 50. Jahrestag dieses Unglücks statt.