Auf der Baustelle für die neue Grundschule Rickenbach ist aktuell das erste Gewerk an der Reihe, „die Erstellung des Fundamentes und der Bodenplatte“, wie Jörg Gugelberger, Geschäftsführer des Rickenbacher Bauunternehmens berichtet. Das Gebäude wird keinen Keller bekommen. Gugelberger berichtet, dass er sehr gut im Zeitplan liege. Es wird auch kein hitzefrei geben für seine Mitarbeiter, stattdessen wird er mit seinem Team die Arbeiten früher am Morgen beginnen, um der Nachmittagshitze aus dem Weg zu gehen.

Wegen der großen Hitze am Nachmittag wurden die Arbeiten für den Schulneubau in den frühen Morgen verlagert.
Wegen der großen Hitze am Nachmittag wurden die Arbeiten für den Schulneubau in den frühen Morgen verlagert. | Bild: Peter Umstetter

Der Einzug ins neue Gebäude ist bereits für das Schuljahr 2020/21 geplant. Zu Beginn wird es etwas eng werden, denn alle Schüler werden dann in das neue Gebäude umziehen, sodass anschließend der Umbau des Bestandsgebäude in Angriff genommen werden kann. Die Dauer des Umbaus ist für ein Jahr eingeplant, sodass die Schüler im Sommer 2021 in beide Gebäude aufgeteilt werden können.

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Aktuell werden laut Gemeinde die Kosten der gesamten Baumaßnahme auf 8,7 Millionen Euro beziffert. Davon wird eine halbe Million Euro für das Nahwärmezentrum verwendet. Bisher hat der Kindergarten eine eigene Heizung. Die Schule und die Sporthalle besitzen eine Elektroheizung, wie die Gemeinde Rickenbach mitteilt. In Zukunft sollen dann all diese Gebäude, inklusive Neubau an dem neu erbauten Nahwärmezentrum angeschlossen werden.

Der Fortgang der Arbeiten wird aufmerksam beobachtet. „Wir freuen uns auf unsere neuen Klassenzimmer“, haben Schüler der dritten und vierten Klasse auf ein Transparent geschrieben und dieses aufgehängt. Auch die Kinder der ersten und zweiten Klasse haben dies mit farbigen Handabdrücken bestätigt.