Rickenbach Bewährt: Kommando bei der Feuerwehr Rickenbach/Altenschwand bleibt in bewährten Händen

Die Freiwillige Feuerwehr Rickenbach/Altenschwand zieht Bilanz und bestätigt Abteilungskommandant Karl Kaiser in seinem Amt. Der stellvertretende Bürgermeister Hubert Matt würdigt das Engagement und die Verlässlichkeit der Wehr.

Rickenbach (akm) Sehr kameradschaftlich war die Stimmung bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Rickenbach/Altenschwand am Samstag im Feuerwehrgerätehaus in Rickenbach. 31 Feuerwehrmänner der Abteilung blickten gemeinsam auf das Jahr 2017 zurück und wagten einen Ausblick aufs frisch begonnene Jahr 2018.

Zentraler Bestandteil der Zusammenkunft war die alle fünf Jahre stattfindende Wahl des Abteilungskommandos. Hier zeigte sich, dass das bestehende Team bisher offensichtlich gute Arbeit leistet, denn alle Kameraden wurden ohne Gegenstimmen in ihrem Amt bestätigt. Aus einem mehrminütigen Applaus für den Abteilungskommandanten Karl Kaiser klang deutlich die Anerkennung heraus. Der stellvertretende Bürgermeister Hubert Matt würdigte in seinem Grußwort das Engagement und die Verlässlichkeit der Wehr. Hier zeige sich beispielhaft, was man gemeinsam erreichen könne, auch wenn die finanziellen Mittel manchmal knapp seien.

2017 war mit 32 Einsätzen, zahlreichen Proben und vielfältigen Möglichkeiten zur Qualifizierung ein sehr turbulentes Jahr für die Wehr. In Erinnerung bleibt sicherlich der dramatische Einsatz am Spielplatz in Egg nach dem Unwetter vom 2. August 2017. Die Wehr hat mit vielen kleinen Gemeinschaftsaktionen im unmittelbaren Nachgang des Einsatzes versucht, das Geschehene möglichst gut zu verarbeiten. Zudem brachte das Jahr den seltenen Fall, tatsächlich drei Tage hintereinander, fast wie eine Berufswehr, ausrücken zu müssen. Ebenfalls rekordverdächtig war ein Tag im Juli mit drei Einsätzen. Und noch nie war die Mannschaft so schnell, wie am 31. März zur Maschinisten-Probe, als man mit der kompletten Gruppe nur 60 Sekunden vom Alarm bis zum Ausrücken brauchte.

Der Jahresbericht der FFW Rickenbach/Altenschwand erweckt den Eindruck, als sei sie fast das „Mädchen für alles“ in Sachen Notlagen. Bei gutem Zusammenhalt kein Problem und ein Segen für die Gemeinde. So wurden wieder Kameraden für ihre langjährige Bereitschaft geehrt.

Die FFW Rickenbach/Altenschwand kann optimistisch nach vorn schauen, denn ein neues Löschfahrzeug wurde bewilligt und kann zur Mitte des Jahres in Dienst gehen. Ebenso hofft man, dass der schon länger angedachte Erweiterungsbau für Jugendfeuerwehr und Altersabteilung vorankommt.

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