Wie bei den Arbeitsvergaben für die Grundschule verliefen auch diejenigen für den Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses in Rickenbach alles andere als glatt. Auslöser waren aus Sicht mehrerer Gemeinderäte nicht abgesprochene Änderungen der Ausschreibung. "Da werden Dinge gemacht, die unserem Beschluss entgegenlaufen", sagte Andreas Vogt.

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Konkret bezog er sich auf die Ausschreibung von Alutüren mit Rollladen anstelle von Kunststofffenstern, wodurch Mehrkosten von rund 4000 Euro entstehen würden. Für diese Arbeit gab es nur einen Anbieter, "dadurch haben wir ein höheres Angebot", erklärte Architekt Martin Lauber. Rückendeckung bekam Andreas Vogt von Ehrfried Mutter, der bemerkte: "Es ist nicht in Ordnung, dass schleichend noch ein paar Sachen dazu gepackt werden." Volker Matt forderte die Neuausschreibung mit den ursprünglich vorgesehenen Kunststofffenstern. Laut Lauber lag die Kostenschätzung für die Erweiterung des Gebäudes bei 315 000 Euro, "jetzt sind wir bei 345 000 Euro, wenn wir alles vergeben". Lauber weiter: "Beim Tiefbau werden wir hingegen Einsparungen von rund 25 000 Euro haben." In der Diskussion kam die Frage nach Eigenleistungen der Feuerwehr auf. Davon sei derzeit nicht mehr die Rede, hieß es. Worauf Andreas Vogt anmerkte, ob die Feuerwehr zum Beispiel bei den Malerarbeiten anpacken kann.

Firmen aus der Region

Immerhin: bei den meisten Arbeiten kommen Firmen aus der Region zum Zug: Metalltechnik Huber (Rickenbach) wird die Schlosserarbeiten ausführen, Nepple (Rickenbach) die Gipserarbeiten, Kammerer (Niederhof) die Estricharbeiten, Schneider (Hottingen) die Fliesenarbeiten, Fröhle (Wehr) die Schreinerarbeiten, Maier (Niederhof) die Malerarbeiten und Ücker (Willaringen) die Torarbeiten.