Herr Bär, die Sportler und Zuschauer sind es gewohnt, dass die Benefizaktion Tour der Hoffnung inmitten der Stadt startet und gefeiert wird. Wieso sind Start und Ziel diesmal im Europastation?

Dieses Jahr finden extrem viele Veranstaltungen in Rheinfelden statt, erstens weil die Stadt ihr 100-Jahre-Jubiläum feiert und zweitens, weil die Corona-Beschränkungen aufgehoben wurden und alle Vereine ihre Veranstaltungen nachholen wollen. Der Oberrheinplatz, wo unser traditioneller Startort ist, ist durch das Cityfest bereits belegt, wir haben dort leider keinen Platz bekommen. Die Einnahmen werden eventuell im Europastadion nicht so groß sein wie in der Innenstadt, wir hoffen aber dennoch auf Besucher, es ist schließlich für eine gute Sache.

Wie verläuft die Strecke und kann jeder mit seinem Rad mitmachen?

Wir fahren auf der Weltrekordstrecke von 1981 von Alois Stöcklin, dies hat seit Jahren Tradition, die wir gerne fortsetzen. Mitmachen kann jeder. Wir bieten eine 50-Kilometer-Runde, eine 100- und eine 200-Kilometer-Runde an. Die 50er-Runde geht bis zum Hieber Markt in Binzen, die 100er-Runde bis kurz vor Neuenburg, Wendepunkt ist dort an der Kapelle. Die 200er-Runde geht bis Bahlingen am Kaiserstuhl und retour. Wir haben bei der 100er- und 200er-Runde eine kleine Verpflegungsstelle an der Kapelle in Neuenburg, mit Getränken und ein paar Kleinigkeiten gegen den Hunger. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Start der großen Runde ist um 8.30 Uhr, die 100er startet um 11 Uhr, und die 50er um 12 Uhr. Die 200er-Gruppe wird gegen 16 Uhr zurück erwartet. Pro Kilometer werden zehn Cent gespendet, das heißt fünf Euro, zehn Euro oder 20 Euro, aber gerne auch mehr. Die genaue Strecke kann man bei uns auf der Homepage anschauen. Wichtig ist: Es besteht Helmpflicht. Und E-Bikes sind zugelassen, bis 25 Kilometer pro Stunde, keine S-Pedelecs.

Aber es gibt auch im Europastation ein Fest mit Bierbrunnen und Gegrilltem, so wie es die Gäste gewohnt sind oder?

Wir haben eine Bewirtung im Europastadion eingerichtet. Es gibt Grillwürste und Getränke, es findet sicher jeder das Richtige für sich. Die kompletten Überschüsse und gespendeten Gelder gehen zugunsten der Tour der Hoffnung und an den Förderverein für krebskranke Kinder.