Zur Infoveranstaltung über das städtische Nahwärmenetz sind 70 Hauseigentümer in den Bürgersaal gekommen. 700 Hausanschlüsse sind bereits realisiert. Auch der Ausbau der Breitbandversorgung schreitet voran: 2500 Verträge wurden in Rheinfelden mit dem Zweckverband Breitbandversorgung geschlossen.

Überrascht über die vielen Eigentümer, die zur Infoveranstaltung gekommen waren, zeigte sich Oberbürgermeister Klaus Eberhardt. Der Ausbau des Nahwärmenetzes dehne sich „wie ein Oktopus aus“. Eberhardt zeigte sich zuversichtlich, dass bald 1000 Anschlüsse erreicht würden, sogar 2000 Anschlüsse könnten hergestellt werden. Für das Nahwärmenetz werde großteils industrielle Abwärme genutzt, wodurch die Versorgung zukunftssicher sei und einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz darstelle.

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Maximilian Schmidt von der Beratungsfirma Endura Kommunal verwies darauf, dass bei einer Heizungserneuerung nachgewiesen werden muss, dass ein 15-prozentiger Mindestanteil erneuerbarer Energie eingesetzt wird, was durch den Anschluss an das Nahwärmenetz gewährleistet werde. Er informierte über Fördermöglichkeiten bei einer Heizungserneuerung. Den Bürgern wird im Zuge des Anschlusses an das Nahwärmenetz eine kostenlose Beratung durch Endura Kommunal angeboten. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer sich individuell beraten lassen.

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Daniel Weiß, Betriebsführer des Nahwärmenetzes, beschrieb, wo das Wärmenetz schon verlegt ist. Es reicht von Oberrheinfelden über die Friedrichstraße und Kronenstraße bis in die Müßmattstraße. Dort verzweigt es sich nach Norden, wo das Quartier nördlich des Herbert-King-Parks und städtische Einrichtungen wie die Gertrud-Luckner-Realschule, das Bürgerheim und die Schillerschule sowie über einen Nebenarm das Georg-Büchner-Gymnasium und die Gewerbeschule erschlossen werden.

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In südlicher Richtung verläuft das Netz in die Karl-Fürstenberg-Straße. Laufende Arbeiten finden in der Sudeten-, Pestalozzi-, Josef-, Karl- und Schusterstraße statt. Nach den Bauferien wird das Netz in der Müßmattstraße bis zum geplanten zentralen Feuerwehrhaus ausgebaut sowie in der Werder- und Schillerstraße. Der Anschluss an Evonik befindet sich kurz vor der Fertigstellung und mit Energiedienst (ED) wurde vereinbart, dass vom nächsten Jahr an das städtische und das ED-Netz verbunden werden.