Gerade rechtzeitig zum ersten Advent ist die große Krippe der Familie Häussermann fertig geworden. Die Krippe Marke Eigenbau ist ein echter Hingucker und sie steht im Hof von Matthias und Sabine Häussermann, in der Lindenstraße 3, in der Rheinfelder Siedlung.

Nachhaltiger Krippenbau

Worauf Matthias Häussermann besonders stolz ist: Es handelt sich um einen nachhaltigen Krippenbau. Denn, so Häussermann: „Die Fichten sind aus dem Minseler Wald, Revierförster Gerd Fricker hat sie zur Verfügung gestellt. Es sind Fichten, die beim Fällen auf einer Pflegefläche angefallen sind. Das Holz, aus dem die Krippe ist, ist ebenfalls Abfallholz, denn mein Nachbar hat seinen Garten aufgeräumt, ich habe ihm geholfen, ich habe die Baumstämme zersägt.“

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Matthias Häussermanns erste Idee war, einen Kürbisständer aus dem alten Kirschbaum zu schnitzen, der dann zum Halloweenfest gepasst hätte. Doch dann hatte seine Frau Sabine eine andere Idee: „Bau doch eine Weihnachtskrippe, die passt in unseren großen Garten“, empfahl sie ihrem Mann.

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Die Figuren hat das Ehepaar dann gemeinsam zusammengebastelt und das Christkind ist ein Stück Holz, liebevoll mit einen Stück Jutestoff überzogen. Matthias und Sabine Häussermann betreiben das Hotel „Oberrhein„ in der Rheinfelder Innenstadt. Mit Blick auf ihren bevorstehenden Ruhestand sind sie seit einem Jahr Bewohner der Siedlung.

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„Mein Sohn Simon übernimmt mehr und mehr die Leitung unseres Hotels, somit habe ich mehr Zeit, zumal mir wegen der Corona-Epidemie generell mehr freie Zeit zur Verfügung steht“, so Matthias Häussermann. Beim Lockdown im Frühjahr hat Matthias Häussermann einen Hühnerstall in den Garten gebaut. Seither freut sich das Ehepaar über täglich drei frische Eier. Den aktuellen Teil-Lockdown nützt der Geschäftsmann für weitere Aktivitäten ums Haus, und so ist eben die große Weihnachtskrippe entstanden.

Gerne kann die Krippe von Interessierten besichtigt werden. „Einfach eintreten und nicht vergessen, das Gartentürchen zu schließen, nicht dass die Hühner auf die Straße laufen“, lädt Matthias Häussermann ein.