Am 26. September wählt Deutschland einen neuen Bundestag und Diana Stöcker möchte für die CDU künftig den Wahlkreis Lörrach-Mühlheim in Berlin vertreten. Viel Zeit für Wahlkampf bleibt, auch wegen der mehrfach verschobenen Kandidatenwahl, nicht mehr.

Koordination der Termine

„Es ist jetzt Mitte April und die nächsten Tage werden organisatorische Fragen im Vordergrund stehen“, so Stöcker im Gespräch. Sie habe noch kein Wahlkampfteam, aber bereits mehrere Menschen, die Unterstützung signalisiert hätten. Nun werde es darum gehen, Termine zu koordinieren und, bedingt durch das Coronavirus, auch geeignete digitale Formen zu finden. Da sie sich im Lörracher Teil des Wahlkreises bisher besser auskennt, werde sie ein besonderes Augenmerk auf den Mülheimer Bereich und dessen Themen legen, so Stöcker.

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Für den Wahlkampf wird sich die 50-Jährige freinehmen. „Ich habe noch mehrere Wochen Resturlaub aus dem vergangenen Jahr, den werde ich einsetzen“, so Stöcker. Darüber werde sie sich zeitnah mit Oberbürgermeister Klaus Eberhardt verständigen.

Auch dienstfreie Wochenenden werde sie nutzen. Ihrer Arbeit als Bürgermeisterin werde sie aber ganz normal nachgehen – und diese auch fortsetzen, sollte es mit dem Sprung in die Bundespolitik nicht klappen. „Ich bin für acht Jahre gewählt“, betont Diana Stöcker, die 2015 ins Rheinfelder Rathaus kam. Auch die Agenda für die kommenden Monate werde unter ihrer Kandidatur nicht leiden.