Im Landkreis Lörrach sowie in der Schweiz werden am Mittwoch, 3. Februar, die Sirenenanlagen mit einem Probealarm auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Das teilen die jeweiligen Gemeinde- und Stadtverwaltungen mit. In Rheinfelden und den Ortsteilen wird am Mittwoch ab 13.30 Uhr das Signal „Warnung“ zu hören sein: ein einminütiger auf- und abschwellender Ton. Mit dem folgenden Signal „Entwarnung“, einem Dauerton von einer Minute, endet der Probealarm im Landkreis Lörrach. Auf Schweizer Seite beginnt der Test ebenfalls um 13.30 Uhr mit dem „Allgemeinen Alarm“, der ab etwa 14.15 Uhr vom „Wasseralarm“ abgelöst wird und danach endet. Die Bevölkerung wird in diesem Zusammenhang gebeten, den Notruf 110 oder 112 nur im tatsächlichen Notfall zu kontaktieren.

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Die Warnung der Bevölkerung vor Gefahren sei eine wichtige Aufgabe der Kommunen, heißt es von der Rheinfelder Stadtverwaltung. Die Auslösung eines akustischen Signals durch Sirenen sei dabei eine bewährte Möglichkeit, die Einwohner auf eine Gefahr wie etwa Erdbeben, Hochwasser oder auch industrielle Störfälle aufmerksam zu machen.

Grenzach-Wyhlen

Auch in Grenzach-Wyhlen beginnt der Alarm um 13.30 Uhr. Die zwölf Sirenen der Gemeinde, die auf digitale Funkalarmierung umgerüstet wurden, und die Werkssirenen bei der Firma DSM Nutritional Products GmbH werden auf ihre Funktionstüchtigkeit hin getestet. Bei den gemeindeeigenen Sirenen werden drei Signale geprüft: „Schutz suchen, Radio hören“ (auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer), Entwarnung (Dauerton von einer Minute) sowie die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr (eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen). Der Beginn und die Entwarnung liefen über die Integrierte Leitstelle Lörrach. Bei den Sirenen der DSM ertönt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton.

Was ist zu tun?

Wenn das Sirenensignal „Schutz suchen, Radio hören“ außerhalb des angekündigten Probealarmes ertönt, sollten sich Bürger in geschlossene Räume begeben, Türen und Fenster schließen, die Klimaanlage oder Belüftung aus- und das Radio einschalten. Eine Entwarnung erfolge über den Rundfunk. Telefonieren solle man nicht.