Um den gestiegenen Platzanforderungen für medizinisches Equipment gerecht zu werden, hat der Ortsverein einen Kleintransporter angeschafft. Der ist seit Anfang Juli im Einsatz. Das häufige, schnelle und daher wenig materialschonende Fahren setzt den Fahrzeugen zu, teilt der Ortsverein mit. Ein NEF lege in Rheinfelden jährlich fast 45.000 Kilometer bei rund 1400 Einsätzen zurück. Das alte NEF hält der Ortsverein als Ersatzfahrzeug aber weiterhin vor.

Pool aus 30 Notärzten

Im Bereich Lörrach, Schopfheim und Rheinfelden steht ein Pool aus 30 Notärzten zur Verfügung. Das Rheinfelder NEF wird dort stationiert, wo der diensthabende Notarzt Dienst macht, entweder am Rheinfelder Kreisklinikum oder an der Rheinfelder DRK-Zentrale. Im Zug der Ausbildung der Notfallsanitäter und Notfallmediziner ist das NEF in Rheinfelden neben dem diensthabenden Notarzt und dem das Fahrzeug steuernden Notfallsanitäter oft mit einer weiteren Person besetzt, die vom dritten Sitzplatz im Heck des Fahrzeugs aus hospitieren kann.

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Das neue NEF verfügt nicht nur über Funktechnik, wofür Freisprechanlagen eingebaut wurden, sondern auch über das moderne Rescue-Track-System mit dem auch die Rettungswagen ausgestattet sind, heißt es weiter in der Mitteilung. Mit diesem System werden die Daten zu einem Notfall mit der zentralen Leitstelle ausgetauscht, im Fahrzeug werden Einsatzort und Informationen zum Notfall empfangen, während die Leitstelle beispielsweise via GPS verfolgen kann, wo sich das Fahrzeug befindet. Auch neu ist die Ausstattung mit demselben elektronischen Patientendokumentationssystem, über das die Rettungswagen verfügen. Bislang stand im NEF nur ein veraltetes System zur Verfügung, das nun im neuen NEF durch das Datenerfassungssystem über Tablet ersetzt wurde.

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Aufgrund der zunehmenden Anforderungen der Notfallmedizin an die Ausstattungsmöglichkeiten der Fahrzeuge habe der Ortsverein sich gegen ein Fahrzeug in der bisherigen Autogröße entschieden und einen Transporter angeschafft. Das NEF ist mit einem Beatmungsgerät, Absaugpumpen, Notfallrucksäcken wie einem Beatmungsrucksack, einem Kreislaufrucksack und mit speziellem Kinderequipment und einem Reanimationsarm bestückt. In Kühl- und Wärmeboxen werden Medikamente ideal gelagert. Ein Reanimationsarm wird zur Herzmassage eingesetzt. Die von den Kostenträgern erstattete Höchstbeschaffungssumme von 120.000 Euro wurde bei der Anschaffung voll ausgeschöpft. Die Kosten werden angesichts der Laufleistung vom Ortsverein bei den Kostenträgern über fünf Jahre abgeschrieben.