Die Baugenossenschaft Rheinfelden-Wehr hat vergangenes Jahr 20 neue Wohnungen in der Emil-Frey-Straße in ihr Portfolio aufgenommen. Fast zwei Millionen Euro wurden dafür investiert. Der Neubau war das größte Projekt der Genossenschaft 2019, schilderte der Vorsitzende des Vorstands Michael Kukla in der Mitgliederversammlung. Durch das Gebäude wachse Anlagevermögen der Genossenschaft mit 632 Mitgliedern auf 260 Wohnungen und mehr als 10,9 Millionen Euro.

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Wirtschaftlich hat die Genossenschaft, die 220 Wohnungen in Rheinfelden und 40 in Wehr besitzt, das Jahr 2019 nach Steuern mit einem Überschuss von 181.625 Euro abgeschlossen. Daraus können entsprechend der Regeln der Baugenossenschaft gut 15.500 Euro an die Mitglieder ausgezahlt werden. Außerdem werden auf dem Bilanzgewinn nochmals mehr als 19.000 Euro als Vortrag auf die neue Rechnung eingesetzt, gewissermaßen als freiwillige Rücklage. In den Prüfungsberichten wurde der Genossenschaft korrekte Arbeit bestätigt.

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Kukla wies unter anderem auf den großen Sanierungsbedarf hin. Der Wohnungsbestand sei überwiegend ziemlich alt. 45 Wohngebäude besitzt die Genossenschaft zur Zeit, deren durchschnittliches Alter beträgt 73 Jahre. „Uns geht es darum, so, wie es im Gebäude in der Breitmatt erfolgte, bei allen Sanierungen wirklich Zukunftsfähigkeit zu erreichen,“ beschrieb er. Die Sanierung dieses Mehrfamilienhauses in Wehr war 2019 das zweite Großprojekt der Genossenschaft. Dort wurde neben der Fassade vor allem die Heizung, die Elektrik und die Bäder auf Vordermann gebracht. Indes wird die Sanierung alter Häuser oftmals teurer als in neueren Bauten.

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Einen deutlichen Rückgang gab es bei der Mitgliederzahlen, allerdings betraf dies nicht die reelle Zahl. Denn nachdem zahlreiche verstorbene oder nicht mehr aktive Mitglieder noch in den Unterlagen geführt wurden, ging die Zahl nach Korrektur der Unterlagen auf nunmehr 632 zurück, das waren 59 weniger als im Jahr zuvor. Zu den Aufgaben des neuen Geschäftsjahres gehört auch die Erneuerung des elektronischen Systems der Wohnungsverwaltung, das wird zwar einen größeren finanziellen Betrag erfordern, ist aber unaufschiebbar. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung wurde Paul Knauer aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. 34 Jahre lang wirkte er in diesem Gremium mit. Nun konnte er satzungsgemäß aus Altersgründen nicht mehr gewählt werden. Als Nachfolger wurde sein Sohn Martin Knauer gewählt.

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