Wer als Pendler mit dem Rad zum Bahnhof Rheinfelden fährt, kennt die Gegebenheiten vor Ort bestens. Zu Stoßzeiten kann es schwierig werden, für sein Fahrrad noch ein Plätzchen in den vorhandenen Anlagen zu finden. Die Stadt möchte das ändern und zwei neue, doppelstöckige Anlagen bauen. Um Fördermittel zu erhalten, muss sie jedoch einen Eigenanteil in den Haushalt 2021 aufnehmen. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben nun grünes Licht gegeben, allerdings vorbehaltlich der Haushaltsdiskussionen.

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Patrick Nacke, Radverkehrsbeauftragter der Stadt, erläuterte dem Bau- und Umweltausschuss die Pläne für die Anlagen. So soll der bestehende Abstellraum am Bahnhofsgebäude erneuert werden und als doppelstöckige Anlage künftig 40 Rädern Platz bieten. Nördlich der Bahngleise, entlang der Güterstraße, sollen die bestehenden Plätze ebenfalls erneuert und durch eine Doppelstockanlage ersetzt werden. Dadurch würden rund 84 Fahrräder einen Platz finden. Die Kosten belaufen sich auf rund 175.000 Euro, wobei 70 Prozent davon gefördert werden könnten.

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Damit verbliebe für die Stadt ein Eigenanteil von 52.000 Euro. Um die Förderung zu erhalten, muss der Baubeginn im Jahr 2021 sein, also auch Mittel in den denkbar schwierigen Haushalt eingestellt werden. Dem stimmte der Gemeinderat nun unter Vorbehalt zu.

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