Frank-Michael Littwin, Leiter der Friedhofsverwaltung, hat den Minsler Ortschaftsrat über den derzeitigen Stand zur Umgestaltung des örtlichen Friedhofs informiert. Er ging insbesondere auf die Maßnahmen ein, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden. 40.000 Euro sind im Nachtragshaushalt 2020 zur Umgestaltung im Rahmen der Friedhofskonzeption vorgesehen. Den klassischen Friedhof wird es so nicht mehr geben, denn, so der Leiter der Friedhofsverwaltung: „Ein Friedhof ist nicht nur Begräbnisstätte, sondern auch ein Ort der Begegnung.“

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Eine Angebotsaufforderung ging an drei Rheinfelder Unternehmen. Alle lagen im vergleichbaren Rahmen. Ein Anbieter blieb unter den 40.000 Euro und wird den Auftrag erhalten. Baubeginn ist noch dieses Jahr, die Fertigstellung ist für 2021 anvisiert. Laut Littwin hat die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner Interesse bekundet zur Einrichtung eines gärtnerbetreuten Gräberfeldes, auch bekannt als „Grab der Erinnerung“ wie es auf dem Rheinfelder Friedhof schon vorhanden ist. Das Urnenfeld wird als Blumenwiese gestaltet. Über die umweltfreundliche und nachhaltige Erdbestattung soll die Bevölkerung aufgeklärt werden.

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Im Bereich Hauptachse Weg und Platz ist es das Ziel, die Aufenthalts- und Ansichtsqualität mit gepflegten Wegen und Bäumen zu verbessern. So soll der Weg asphaltiert und auf die Befahrbarkeit geachtet werden, da hier auch Fahrzeuge fahren müssen. Eine alleeförmige Gestaltung durch Säulenbäume wie Amber oder Ginster sind vorgesehen und es sollen entlang des Weges, an den Kreuzungsbereichen und den Endpunkten Sitzgelegenheiten berücksichtigt werden. Auf dem Platz werden belebende Elemente wie Wasser und Pflanzen eingebaut werden.

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Allgemein ist vorgesehen, einen Parkcharakter herzustellen. Der Eingangsbereich direkt oberhalb der Kirche wird aufgewertet, indem der Zugang barrierefrei und der Parkplatz behindertengerecht umgestaltet werden. „Wir müssen das jetzt umsetzen, da das Geld dafür da ist. Wenn es gut läuft, haben wir in zwei Jahren wieder Geld, womit wir die restlichen Maßnahmen anschließen können“, sagte Litwin zum Schluss.

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