Endlich einmal gibt es wieder positive finanzielle Nachrichten aus Rheinfelden zu vermelden. Wie die Stadtverwaltung am Dienstagnachmittag informiert, hat die Stadt es nun „Schwarz auf weiß“: Das Land bezuschusst den Neubau des zentralen Feuerwehrgerätehauses mit rund einer dreiviertel Million.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt nahm das Schreiben sehr gerne aus den Händen des Bezirksbrandmeisters Adrian Wibel und des Kreisbrandmeisters Christoph Glaisner entgegen. Im Gegenzug konnte er den Vertretern der Feuerwehr versichern, dass die Stadt, trotz der angespannten finanziellen Lage, an den Neubauplänen des zentralen Feuerwehrgerätehauses nicht rütteln werde.

„Den Beitrag, den unsere Freiwillige Feuerwehr für die Gesellschaft leistet, kann man nicht hoch genug einschätzen. Daher sehen wir es als unsere Pflicht an, für die Feuerwehr auch die entsprechend zukunftsfähigen Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Eberhardt.

Angesichts dieses klaren Bekenntnisses zur Feuerwehr überreichte Bezirksbrandmeister Adrian Wibel gerne „den Scheck“ mit der Fördersumme des Landes von 735.000 Euro.

Der Bezirksbrandmeister im Freiburger Regierungspräsidium sieht Rheinfelden in Sachen Wehr auf einem guten Weg, sowohl hinsichtlich des Neubaus als auch des hauptamtlichen Kommandanten. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass die mit einem Neubau oft verbundenen „Fusionsprozesse“ oft nicht einfach seien. „Es ist immer ein lachendes und ein weinendes Auge dabei“, so Wibel.

Kreisbrandmeister Christoph Glaisner und Feuerwehrkommandant Dietmar Müller hoben im Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und dem Bezirksbrandmeister laut Stadtverwaltung die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in dem Neubauprojekt hervor. „Der Spruch: Feuerwehr ist Teamleistung! trifft auch hier zu“, so Christoph Glaisner.