Seit dem Ende des Lockdowns kommt das Kulturleben in Schweizer Rheinfelden langsam wieder auf Touren. Das Musik-Openair „Live am Rhy“ im Stadtpark Ost, das Sommer-Tanzfest im Kurbrunnen und das Straßentheater mit dem „Variété Pavé“ konnten erfolgreich durchgeführt werden – um nur einige Beispiele zu nennen. Es gibt Ausstellungen und klassische Konzerte und auch die beiden Jazzclubs (Q4 und Ja-ZZ) nehmen ihr Programm wieder auf.

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Das Kulturbüro in Schweizer Rheinfelden, das selber selten als Organisator auftritt, versucht, möglichst viel Kultur zu ermöglichen: „Wir konnten Kulturschaffende bei Fragen zu Räumlichkeiten, Schutzkonzepten oder Hilfsangeboten von Kanton und Bund beraten“, erklärt Brigitte Brügger, Projektleiterin Kultur, bei der Stadt. Alle involvierten Abteilungen der Verwaltung bemühten sich, Bewilligungen möglichst schnell und unkompliziert zu erteilen, betont Brügger.

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Schweizer Rheinfelden unterstützt Kultur auch finanziell: „Bis Ende September können Gesuche für Veranstaltungen, die noch dieses Jahr stattfinden, eingereicht werden. Spontanität kann sich also auszahlen“, sagt Brügger. Bis zum 20. September können zudem Gesuche für Unterstützung beim Aargauer Kuratorium eingereicht werden.

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Die bisherigen Veranstaltungen in Schweizer Rheinfelden fanden mehrheitlich ihr Publikum – vor allem, wenn sie im Freien durchgeführt werden konnten. „Im Herbst und Winter wird sich zeigen, ob die Leute überhaupt Lust auf Indoor-Kultur haben. Bis jetzt hören wir von Veranstaltern, dass bei Anlässen drinnen die Zurückhaltung der Leute groß ist. Vielleicht gewöhnt sich das Publikum aber daran“, erklärt Brügger. In der kommenden Zeit ist bereits einiges geplant: Diese Woche gastiert die Compagnie Roikuva mit ihrem „Kulturpalast“ im Stadtpark Ost. Am Mittwoch wurde dort um 15 Uhr das Stück „Very Little Circus“ gezeigt, am Freitag (20.15 Uhr) und Samstag (15 Uhr) steht „Empire of Fools“ auf dem Programm. Auf das Publikum wartet kein klassisches Zirkusprogramm, sondern eine anspielungsreiche Inszenierung auf die Zirkustradition.

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Ende September und im Oktober wird es auch ein Gastspiel des „Kulturfrachters Lorin“ geben, der bei der Schifflände anlegen wird. Gemäß Brigitte Brügger sind dort Konzerte und Performances geplant. Auf deutscher Seite ist die Lorin auch deshalb bekannt, weil die Eignerin der Lorin mit ihrem Frachter längere Zeit in Grenzach-Wyhlen vor Anker gegangen war.

Im November wird die grenzüberschreitende Kunstausstellung „kunstLokal“ in der Kurbrunnen-Anlage durchgeführt. „Auch in der Adventszeit wird die Kultur ihren Platz bekommen“, sagt Brügger. Wer also Kultur sucht, wird in Schweizer Rheinfelden fündig.

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