Seit einigen Wochen gibt es die App Crossiety für beide Rheinfelden. Sie ist ein digitaler Dorfplatz, eine lokale und sichere Kommunikationsplattform für Gemeinden, für ein cleveres Zusammenleben im grenzüberschreitenden Rheinfelden. Auf dieser interaktiven App können die Verwaltungen ihre Bevölkerung erreichen sowie den Einwohnern den Austausch anbieten, es ist ein aktives, lokales Zusammenleben. Mit Crossiety sehen Andrea Bernbach und ihre Lebensgefährte Theodor Graser auch beim Thema Tiny-Houses die Möglichkeit eines Dialogs über die Grenzen hinweg.

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Andrea Bernbach, die mit ihrem Wunsch nach eigenem kleinen, bezahlbarem Wohnraum ein ungewöhnliches Thema auf badischer Seite auf den Ratstisch gebracht hat (wir berichteten), regt regional und jetzt auch grenzüberschreitend zum Erfahrungsaustausch an. Mit Theodor Graser ist sie vor wenigen Wochen mit der Kooperation Tiny Houses Südbaden & Schwarzwald – eine Interessengemeinschaft zur Förderung von Kleinwohnformen – in der App aktiv geworden. Inzwischen haben sich fünf weitere Frauen und Männer hinzugesellt. Das erachten die Initiatoren als einen „guten Start“.

Bewerbung relativ neu

Dabei ist anzumerken, dass die Bewerbung der App in der Region noch relativ neu und die Registrierung nicht gerade einfach ist, findet Andrea Bernbach: „Auch wir haben uns erst kürzlich auf der Plattform der Gemeinden registriert und es ist eine aufwändigere Registrierung als bei der Mehrheit von Online-Applikationen.“

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Theo Graser hat vor einer Woche zusätzlich zum Post im System den Link zur Kooperation an 29 Personen beziehungsweise Gruppen gesendet, in der Region Hochrhein und darüber hinaus. Über die bis jetzt eingegangenen Feedbacks freuen sich die Tiny-Houses-Anhänger aus der Muttergemeinde Nollingen. „Als inhaltliche Rückmeldung haben wir mehrmals ,Gute Idee mit den Tiny Houses‘ erhalten. Eine Ärztin hat uns detailliert geschrieben, dass sie uns wünscht, dass eine möglichst große Interessengemeinschaft entsteht. Dass die Wohnidee populärer wird, und dass dies am besten mit Auftritten in der Öffentlichkeit klappt“, erzählt Theodor Graser.

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Nun kann man sich fragen, warum die Angeschriebenen sich eher per Whatsapp rückgemeldet haben. Andrea Bernbach und Theodor Graser gehen davon aus, dass der Dorfplatz-Charakter von Crossiety dazu führt, dass den Menschen nicht klar ist, was im Gruppenchat ankommt und was für jedermann sichtbar sein wird. Andrea Bernbach und Theodor Graser sind überzeugt: Je mehr Gruppen in beiden Rheinfelden und in der Region mit Hilfe der Crossiety-App aktiv sein werden, umso höher werde der Bekanntheitsgrad dieses neuen, digitalen Dorfplatzes sein. Und die Tiny-Houses-Kooperation werde mit der zunehmenden Akzeptanz der App mitwachsen. Die Kooperation kann erreicht werden via Crossiety-App und nimmt Interessenten gerne als Mitglieder auf.

Mehr Infos anfordern zum Thema Tiny Houses per E-Mail ( kooperation.tinyhouses@web.de).