Über diese Fragen haben sich die Kinder des Ferienprogramms des Familienzentrums im Spielhaus Nollingen unterhalten. Um die Erde muss man sich kümmern, da sind sich alle Kinder einig. „Wir müssen sie schützen, weil sie etwas ganz Besonderes ist“, sagt Benjamin. Und Moritz ergänzt: „Sie ist der einzige Planet, auf dem wir leben können.“ Eigentlich hätten wir genug Platz, wir kapieren das aber nicht, sagt er. „Viele Leute glauben an einen unsichtbaren Gott, das was er geschaffen haben soll, das schützen sie aber nicht“, dafür fehle ihm das Verständnis, so Jonas.

Das könnte Sie auch interessieren

Beide Selinas denken an die Tiere. „Es gibt so viele Tierarten“, sagt die eine und die andere weiß, dass viele davon gefährdet sind. Tiere seien besonders schützenswert, dem stimmen alle zu, auch Mattis. Er liebe Eichhörnchen, gesteht er. Und Fabian fallen zum Eichhörnchen die Bäume ein. „Ich finde es toll, dass es Bäume gibt.“

Das könnte Sie auch interessieren

„Wir sollten nur Holz von angebauten Bäumen verwenden“, meint Roland, „dann machen wir nicht den Wald kaputt.“ Jemand ruft dazwischen, dass man doch auch einfach abgestorbene Bäume verwenden könnte, aber Roland wehrt ab: „Daraus kann man doch nichts mehr bauen.“ Bauen ist das Stichwort, denn Ronja fällt ein, dass ruhig mehr Familien in einem Haus wohnen könnten, nicht immer nur eine. Man könnte euch einfach nur Hochhäuser bauen, überlegt Moritz. Oder die Länder sollten aufhören sich zu bekriegen, dann würden gar nicht so viel Menschen kommen, für die Häuser gebaut werden müssen, wendet Karina ein.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr Hochhäuser würden ja sowieso mehr Blitze anziehen, deshalb sei das auch nicht so gut, diskutieren die Kinder. „Wenn es dann brennt, dann entsteht ja auch wieder Dampf und Dampf ist nicht gut“, weiß Fabian. „Ja, den Dampf müssen wir wegbekommen,“ so Moritz, „deshalb sollten wir auch aufhören Lokomotiven zu bauen.“ „Und mehr Fahrrad statt Auto fahren“, ergänzt Mattis. Man müsse auch nicht unbedingt in den Urlaub fahren, so Felix, stattdessen wäre Zelten im Garten auch schön. Aber nur, wenn es auch noch Wiesen gibt, stellen die Kinder fest und diskutieren über ein Bauprojekt, von dem sie gehört haben. „Da wird eine so schöne Wiese zugebaut!“

Das könnte Sie auch interessieren

„Warum ist eigentlich der Schulhof aus Beton?“, überlegt Moritz, „Könnte doch auch Wiese sein!“ So, wie es auch wieder mehr Fußballplätze mit echtem Gras geben sollte, fällt Felix ein. Benni kommt auf die Idee, dass man das Problem mit den Hochhäusern vielleicht lösen könnte, indem man die Blitze nutze. „Die sind ja auch Energie, vielleicht könnte man die irgendwie speichern?“

Strom sparen

Denn Energie sollte sowieso besser anders als von Atomkraftwerken gewonnen werden, zum Beispiel durch Windräder, sagt Jordan, oder durch Solarzellen, ergänzt Karina. Wenn man Strom spart, muss auch weniger produziert werden, weiß Ronja und rät, immer daran zu denken, das Licht auszuschalten. Sowieso sollte man mehr sparen, besonders Plastik, wendet Selina ein. „Zum Beispiel die Gemüsenetze nutzen, statt immer neue Plastiktüten,“ so Tayler. Nicht immer alles wegwerfen und neu kaufen, lieber recyclen. Zum Sammeln bräuchte es dann aber auch mehr Mülleimer, stellen die Kinder fest, denn „die sind immer voll“ und am besten noch Müllzangen, die öffentlich überall zugänglich seien, ist Karinas Idee, denn dann würden auch die Kinder gerne mithelfen, den Müll einzusammeln.