Der langjährige Vorsitzende des Stadtseniorenrats, Eckhard Mikuszies, ist tot. Er starb am 24. Mai im Alter von 69 Jahren. Mikuszies war über lange Jahre das Gesicht der Seniorenarbeit in Rheinfelden. Zahlreiche Projekte – etwa die Nette Toilette oder seniorengerechte Ruhebänke im Stadtgebiet – gehen auf sein Engagement als Vorsitzender des Stadtseniorenrates zurück. Dieses Amt bekleidete er seit 2012.

Oberbürgermeister Klaus Eberhardt würdigt Mikuszies, der bis zu seiner Pensionierung Personalleiter bei Degussa (Evonik) war, als einen wichtigen Vertreter des Ehrenamts in der Stadt und einen Menschen mit Herzblut. Die Liste seines Engagements in Rheinfelden über den Stadtseniorenrat hinaus sei beträchtlich gewesen, so Eberhardt: Vorsitzender des Arbeitskreises Barrierefrei, Mitglied im Kernstadtbeirat, beratendes Mitglied im Sozialausschuss und aktives Mitglied im Netzwerk der Senioren. Neben all diesen sozialen Funktionen habe er auch noch Zeit gefunden, beim TTC Karsau mitzuwirken.

Eines der letzten großen Projekte, für das Mikuszies sich einsetzte und auch in der Tageszeitung warb, war im November 2019 die Rettungsdose, in der wichtige Daten für einen medizinischen Notfall hinterlegt werden können. Solche „Anleitungen zur Lebenshilfe“, wie Eberhardt formuliert, gab Mikuszies auf vielfältige Weise: etwa mit Vorsorgemappen oder Erbschaftsmappen. Außerdem hielt er regelmäßig kostenlose Sprechstunden im Gambrinus ab. Doch auch die jüngere Generation hatte Eckhard Mikuszies im Blick: Als Regionalkoordinator des Senior Expert Service setzte er sich für die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen ein. „Eckhard Mikuszies war ein Kümmerer“, so der Oberbürgermeister. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt.

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