Der Kreisparteitag der SPD begann mit einer Änderung der Tagesordnung, eine Ehrung wurde hinzugefügt. Rainer Stickelberger überreichte im Auftrag des Parteivorstandes die höchste Auszeichnung der SPD, die Willy-Brandt-Medaille. Empfängerin war Margarete („Gritli“) Hundorf vom Ortsverein Minseln/Dinkelberg. 1984 war sie in die Partei eingetreten. „Sie sah ihre Parteimitgliedschaft stets als aktives Tun für die Gemeinschaft,“ sagte der Laudator. „Viele Jahre arbeitete Hundorf im Kreisvorstand mit, über zehn Jahre lang war sie auch Vorsitzende.“ Von 2001 bis 2011 habe sie sich in dieser Funktion beispielhaft engagiert.

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Bemerkenswert sei ihr Wissen über Ziele und Abläufe in der Partei. Ebenso sei sie eine herausragende Teamarbeiterin gewesen. Mit Geduld habe sie anderen Parteimitgliedern neue Erkenntnisse vermittelt und Beschlüsse erläutert. Zu allen Anlässen kam sie bestens vorbereitet, sie war stets solidarisch. Immer wieder habe sie Kontakt zu anderen Kreisverbänden gesucht und so Entscheidungen in größere Rahmen eingeordnet. „Wir verlieren Dich ungern, aber wir sehen auch, dass Du berechtigterweise jetzt einen Schritt zurück trittst“, sagte Stickelberger.

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Er nutzte diese Gelegenheit auch, um generell die Arbeit in den Ortsverbänden zu würdigen. Dort erfolge alles ehrenamtlich. Wie aufwändig dies sei, habe die Kampagne zur Bundestagswahl gezeigt. Viele Stunden hätten die Mitglieder in den Gemeinden aufgebracht, um Plakate aufzuhängen oder Gespräche mit den Kandidaten vorzubereiten. Dies seien Zeiten intensiver Bürgerdialoge. Nun gelte es, all das, was dort an Hinweisen und Anregungen aufgenommen wurde, in die künftige Parteiarbeit einzubeziehen.

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Margarete Hundorf bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit vielen Parteimitgliedern im Kreis. „Für mich sind alle Begegnungen ein Gewinn gewesen und ich habe stets im direkten Kontakt erfahren, was die Einwohner bewegt.“